Erste Trends zur Kommunalwahl: Mehrheit für SPD in Hofgeismar möglich

Strahlende Gesichter bei den Hofgeismarer Sozialdemorkaten. Foto: Temme

Hofgeismar. Bürgermeister Markus Mannsbarth (SPD) kann in Hofgeismar voraussichtlich wieder auf eine eigene Mehrheit bauen. Darauf deuteten erste Trends der Kommunalwahl hin.

Diese wurden am Sonntagabend veröffentlicht. Sie beruhen auf einer Auszählung der Stimmzettel, auf denen nur eine Liste gewählt wurde. Stichhaltigere Ergebnisse sollen im Laufe des Montags vorliegen.

Die Hofgeismarer SPD erzielte nach erstem Trend 49,8 Prozent (2011: 44,9) und hätte mit der Linken (jetzt: 6,5 Prozent, 2011: 4,6 Prozent) eine Mehrheit. Bisher hatte in der größten Stadt des Kreisteils das bürgerliche Lager von CDU und Wählergemeinschaft soziale Demokraten (WSD) im Parlament oft das Sagen. Doch die Christdemokraten liegen laut Trend bei nur 25 Prozent (2011: 38,3 Prozent), die WSD bei 12,6, Prozent (2011: 8,9 Prozent). Die Hofgeismarer FDP erreichte 6,1 Prozent (2011: 3,4).

In anderen Gemeinden hatten die Sozialdemokraten laut erstem Trend unter den aufstrebenden Freien Wählern zu leiden: Die unabhängigen Gruppierungen nahmen der SPD in mehreren Gemeinden Stimmanteile ab, darunter in Trendelburg, Calden, Wahlsburg und Oberweser. In Wahlsburg zeigte der Trend sogar eine absolute Mehrheit der FWG. Bestätigt sich dies, gäbe es mit Reinhardshagen und Liebenau drei Kommunen mit Freien Wählern als stärkste Kraft.

Das legt nahe, dass die Freien Wähler mit den Kernthemen Windkraft im Wald und Bau einer Salzpipeline zur Oberweser punkten konnten.

Die einzige Kommune der Nordspitze, in der die Alternative für Deutschland (AfD) angetreten ist, war Bad Karlshafen. Hier holte die AfD laut Trend 22,3 Prozent der Stimmen und dürfte auf jeden Fall im Stadtparlament vertreten sein. Besonders spät kam am Sonntag der erste Trend für den Kreistag. Demnach ist die AfD auch dort vertreten.

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