Planung für die Sanierung kann starten

Schwimmbadwasser in Kelze soll wärmer werden

Ganz erfrischend: Über den Startschuss für die Sanierungsplanung freuen sich (von links): Peter Nissen (Kreis Kassel), Bürgermeister Torben Busse, Ortsvorsteherin Franziska Stallknecht, Bauamtsleiter Dirk Lindemann und René Schumacher (Ortsbeirat), während Ortsbeiratsmitglied Gerhard Anders-Günther das Wasser testet.
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Ganz erfrischend: Über den Startschuss für die Sanierungsplanung freuen sich (von links): Peter Nissen (Kreis Kassel), Bürgermeister Torben Busse, Ortsvorsteherin Franziska Stallknecht, Bauamtsleiter Dirk Lindemann und René Schumacher (Ortsbeirat), während Ortsbeiratsmitglied Gerhard Anders-Günther das Wasser testet.

Das Wasser im Waldschwimmbad Hofgeismar-Kelze soll bald beheizt werden. Eine Million Euro soll die Sanierung kosen.

Kelze - Ein wichtiger Schritt zur Sanierung des Waldschwimmbades Kelze ist getan: Die Stadt Hofgeismar hat jetzt offiziell den Bewilligungsbescheid des Landes für einen Zuschuss zu den Planungskosten erhalten. Der Planungsauftrag für 58 200 Euro kann nun vergeben werden. Die Arbeiten sollen voraussichtlich nächstes Jahr stattfinden, wobei es aber noch Unsicherheiten gibt. Landrat Andreas Siebert sagte beim Ortstermin in Kelze, dass er sich sehr freue, dass die Planung im Rahmen der Dorfentwicklung der Hofgeismarer Stadtteile mit rund 44 000 Euro gefördert werden kann. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 14 200 Euro. Die mit rund einer Million Euro veranschlagte Freibadsanierung gehört zu den zwei größten Projekten der Dorfentwicklung in den Hofgeismarer Stadtteilen.

Aus Feuerlöschteich entstanden

Das aus einem Löschteich der Freiwilligen Feuerwehr Kelze entstandene und 1959 eröffnete Bad sei ein touristischer Anziehungspunkt für die gesamte Region Hofgeismar und deshalb seien Sanierung und Planung auch förderfähig. Um das Bad laut Landrat „fit für die Zukunft“ zu machen, muss die Beckenanlage saniert und die Wasseraufbereitung komplett erneuert werden.

Das Schwimmbecken soll eine Edelstahlauskleidung erhalten, wie sie sich im Bad am Park in Hofgeismar bewährt habe, sagt Bürgermeister Torben Busse. Das bisher nur durch Sonnenstrahlen erwärmte Wasser wird künftig durch eine Solarthermieanlage auf dem Dach beheizt, wodurch das Bad länger und auch für kleine Kinder besser nutzbar wird. Bisher dauerte das Aufwärmen durch die Sonne mindestens eine Woche, früher gingen nur ganz Hartgesottene gleich bei Saisonstart ins Wasser, berichtet Ortsvorsteherin Franziska Stallknecht.

Bauarbeiten im Jahr 2022

Die sehr komplexen Zuschussanträge zum Bau sollen dieses Jahr noch eingereicht werden, erläutert Peter Nissen als Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung. Stadtbauamtsleiter Dirk Lindemann geht davon aus, dass im Jahr der Bauarbeiten kein Badebetrieb möglich sein wird. Die Stadt wolle die Arbeiten 2022 ausführen lassen, doch es gebe noch einige Unsicherheiten wie etwa die Bewilligung des Geldes durch die Stadtverordneten (die bereits einen Grundsatzbeschluss gefasst haben), die Bewilligung der Zuschüsse für den Bau sowie die Verfügbarkeiten von Fachfirmen und Baustoffen. Der Haushaltsentwurf soll laut Bürgermeister Busse im November vorgelegt werden. (Thomas Thiele)

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