Generalstaatsanwalt bestätigt Einstellung des Verfahrens

Wegen 71 toten Füchsen: Anzeige gegen Jäger ist vom Tisch

Reinhardswald. Die Anzeige von Tierschützern gegen drei Jäger aus der Region ist endgültig vom Tisch: Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt lehnte die Beschwerde von Tierrechtsorganisationen wie Peta ab, die sich gegen die Einstellung des Verfahrens richtete.

Der Konflikt reicht bis ins Jahr 2013 zurück: Peta und die Anti-Jagd-Allianz Hofgeismar hatten drei Leiter von Hegegemeinschaften im Kreisteil angezeigt, nachdem bei einer Jagd 71 Füchse erlegt wurden. Der Vorwurf: unzulässige Massentötung.

Die Tierschützer hatten Anzeige erstattet, weil nach ihrer Meinung kein ausreichender Grund für die Tötung vorgelegen habe.

Die Kasseler Staatsanwaltschaft hatte aber das Verfahren eingestellt, weil sie keine Gesetzesverstöße sah und derartige Zahlen nicht unüblich seien. Die Jagdgegner legten Beschwerde ein. Diese Beschwerde musste die Staatsanwaltschaft Kassel prüfen. Sie konnte ihre Entscheidung ändern oder die Beschwerde ging an die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt.

Letzteres geschah auch. Die Frankfurter Staatsanwälte bestätigten aber die Entscheidung ihrer Kasseler Kollegen. Die Einstellung entspreche der „Sach- und Rechtslage“, heißt es. Die Kasseler Staatsanwaltschaft habe ausreichend und zutreffend dargelegt, wieso sie keinen Verstoß sieht.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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