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Weniger Müll beim Jahreswechsel im Kreisteil Hofgeismar

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Von: Tanja Temme

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Einiges zu tun: Armin Mantel, Mitarbeiter des Reinhardshäger Bauhofes (links), war gestern mehrere Stunden in der Gemeinde unterwegs, um Silvestermüll wegzuräumen. Als er im Graseweg ankam, machte sich Ordnungsamtsleiter Bernd Günther ein Bild von den Hinteralssenschaften.
Einiges zu tun: Armin Mantel, Mitarbeiter des Reinhardshäger Bauhofes (links), war gestern mehrere Stunden in der Gemeinde unterwegs, um Silvestermüll wegzuräumen. Als er im Graseweg ankam, machte sich Ordnungsamtsleiter Bernd Günther ein Bild von den Hinteralssenschaften. © Tanja Temme

Die Überbleibsel von Feuerwerk in der Silvesternacht waren diesmal im Kreisteil Hofgeismar überschaubar. Doch an zwei Plätzen gab es viel Müll.

Hofgeismar – Wer Müll und Dreck verursacht, sollte diesen eigentlich auch beseitigen. An Silvester läuft das gewöhnlich anders: Die einen zünden Feuerwerk und die anderen kümmern sich um die Entsorgung der Überbleibsel. Wir haben bei Bauhöfen im Kreisteil Hofgeismar nachgefragt, wie die Aufräumaktionen dieses Mal liefen.

Darf man den Worten von Bernd Günther Glauben schenken, so wohnen in Reinhardshagen viele ordentliche Menschen. „Es gibt eine Vielzahl an Bürgern, die am Neujahrstag Besen und Schaufel in die Hand nehmen und den Böllermüll wegräumen“, erklärt der Leiter des örtlichen Bauamtes. Dennoch hatte die Gemeinde einen Mitarbeiter für die Restarbeiten am gestrigen Montagmorgen durch die Straßen des Weserortes geschickt, um letzte Spuren der Silvesternacht zu beseitigen. „Auf dem Parkplatz vom Freibad, an der Weserpromenade oder auch am Wilhelmsplatz – an Orten, wo unsere Bürger beim Jahreswechsel zusammenkommen, findet man noch immer jede Menge Überbleibsel von Böllern und Co“, sagte Günther.

Der Gemeindemitarbeiter hatte allerdings auch etwas Positives zu verkünden: „Durch die Feuerwerksbatterien ist der Müll tatsächlich weniger geworden. Als diese noch nicht so beliebt waren, lag wesentlich mehr Kleinkram auf unseren Straßen und Plätzen herum.“ Grundsätzlich gilt, dass derjenige, der Müll im öffentlichen Raum verursacht, auch für dessen Beseitigung zuständig ist.

Weniger Müll beim Jahreswechsel im Kreisteil Hofgeismar: Viel Abfall am Grillplatz in Westuffeln

Wunderschönes Spektakel: Das Feuerwerk am Samstag war zwar kurz,aber dennoch ein Höhepunkt der Marktschreiertage in der historischen Altstadt von Bad Karlshafen.
Zum Jahreswechsel 2022/2023 durfte endlich wieder Feuerwerk gezündet werden. Die Mitarbeiter der Bauhöfe im Kreisteil Hofgeismar hatten an den Tagen danach daher jedoch einiges zu tun. (Symbolbild) © Löschner

„Leider lässt es sich nach Silvester meist nicht mehr nachvollziehen, wer all den Müll dort hinterlassen hat, weshalb wir uns zwangsläufig darum kümmern“, bemerkte Günther. Ähnlich schilderte auch Marcus Hauser vom Caldener Bauhof gestern die Lage in seinem Zuständigkeitsbereich: „Bei uns in Calden liegt kaum noch Silvestermüll herum.“ Deshalb gab es am Wochenanfang hier auch keine Aufräumtouren, sondern man wird Raketen- und Böllermüll nach und nach entsorgen.

Obwohl Calden und seine Ortsteile recht aufgeräumt nach der Silvesternacht wirkten, soll es am Grillplatz in Westuffeln am Neujahrstag „schlimm“ ausgesehen haben. Dort hat scheinbar eine größere Gruppe gefeiert, wie Bauhofmitarbeiter Erhard Groß erzählte. Am Sonntag hätte dort sogar noch ein ganzer Anhänger voll mit Feuerwerk und Böllern gestanden.

Alle Hände voll zu tun hatten die Mitarbeiter des Trendelburger Bauhofes. „Wir waren mit zwei Leute fünf Stunden in Trendelburg und den Stadteilen unterwegs“, schilderte Jan Schlieper die Lage. Fast einen ganzen Container voller Überreste von Silvester seien bei ihrer Aufräumaktion zusammengekommen. Besonders viel fanden Schlieper und sein Kollege am Diemel-Wehr in Trendelburg und an der Bushaltestelle im Ortskern von Gottsbüren. „Am meisten waren Feuerwerksbatterien dabei“, meinte der Bauhofmitarbeiter und fügte an, dass nicht wenige aber auch selbst Raketen und Böller in Säcke zusammengepackt und diese an öffentlichen Mülleimern platziert hätten. (Tanja Temme)

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