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Weserbeleuchtung: Reinhardshäger Reservisten belegen zweiten Platz bei Schlauchbootrallye

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Von: Hanna Maiterth

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Mit einer Zeit von einer Minute und 35 Sekunden paddelten sich die Reservisten Reinhardshagen auf den zweiten Platz. Im Sprint zum Buzzer im Ziel: Vorsitzender Nils Mewes.
Mit einer Zeit von einer Minute und 35 Sekunden paddelten sich die Reservisten Reinhardshagen auf den zweiten Platz. Im Sprint zum Buzzer im Ziel: Vorsitzender Nils Mewes. © Hanna Maiterth

Am Wochenende fand erneut die Weserbeleuchtung in Reinhardshagen und Hemeln statt. Neben beleuchteten Wasserspielen gab es auch eine Schlauchbootrallye.

Reinhardshagen/Hemeln – Strahlend bunte Lichter illuminierten die Wasserspiele an den Ufern von Hemeln und Reinhardshagen. Die Wasserfontänen schossen in Form von Pilzen, Korkenziehern und Spiralen aus dem Boden. Sie sind alle zwei Jahre der Aufhänger für die Weserbeleuchtung, die an den Uferpromenaden von Veckerhagen und Hemeln seit mehr als 40 Jahren gemeinsam ausgerichtet werden. Aufgrund der Pandemie lagen dieses Mal jedoch vier Jahre dazwischen.

Doch wie schon in den vergangenen Jahrzehnten herrschte auch am Wochenende wieder auf beiden Seiten reges Treiben. Ab Einsetzen der Dämmerung wurde es dann auch immer voller und bis zum Höhepunkt, dem Feuerwerk, tummelten sich etwa 3000 Menschen auf beiden Seiten der Weser: Gemütlich sitzend am Ufer, an den Bierzeltgarnituren, an den Essens- und Getränkeständen sowie den Bühnen, die sich auf den beiden Festplätzen befanden, und in dem Fahrgeschäft auf Hemelner Seite. DJ Toralf legte auf der hessischen Bühne auf und bei den Niedersachsen unterhielt das Orchester „Musikexpress Hemeln“ die Besucher.

Menschenmassen strömten über die Fähre von einer Seite auf die andere. Das sei es auch, was die Weserbeleuchtung in der Region so besonders mache, waren sich Dirk Kühn von der Freiwilligen Feuerwehr Hemeln und Björn Köhler von der Nachbarwehr aus Reinhardshagen einig. „Nur hier bekommen die Besucher auf beiden Seiten der Weser Programm geboten und können mit der Fähre fahren“, sagte Kühne, der seit fast 40 Jahren in die Organisation der Wasserspiele an diesem Abschnitt der Weser involviert ist. Verzichtet hatte man in diesem Jahr allerdings auf die schwimmenden Lichter, die sonst von einem Knick zum nächsten die Weser zusätzlich beleuchteten. Da war den Wehren aufgrund der Trockenheit die Brandgefahr an den Ufern zu hoch.

Lassen die Besucher leuchten: Die Mitglieder der Feuerwehr Reinhardshagen: Denise Köhler (von links), Tanja Gerth, Corinna Niemeier und Alina Gerth.
Lassen die Besucher leuchten: Die Mitglieder der Feuerwehr Reinhardshagen: Denise Köhler (von links), Tanja Gerth, Corinna Niemeier und Alina Gerth. © Hanna Maiterth

Weserbeleuchtung in Hemeln und Reinhardshagen: Musiker gewinnen die Schlauchbootrallye

Doch nicht erst mit Einsetzen der Dämmerung und der Beleuchtung der Wasserspiele begann die Veranstaltung. Schon am Nachmittag zog es die Bewohner der Orte und Besucher aus der Region an die Weser. Denn da fand die Schlauchbootrallye statt.

Gestartet wurde auf Seiten der Hemelner. Und auch in diesem Jahr mussten die Teams einmal den Fluss paddelnd queren, einen Kanister an der gegenüberliegen Uferseite mit dem Paddel abschlagen und nach dem Kehrtmachen schnellstmöglich zum Start zurückkehren. Die Zeit stoppte erst, wenn ein Mitglied des Teams die Treppe hochgehechtet und mit Drücken des Zielbuzzers das Signalhorn erschallte.

24 Teams hatten sich am Samstag der Herausforderung gestellt. Auf dem Treppchen ganz oben landeten die Musiker aus Hemeln. Sie brauchten eine Minute und 26 Sekunden. An zweiter Stelle kamen die Reservisten aus Reinhardshagen mit einer Zeit von einer Minute und 35 Sekunden. Das Männerteam der Feuerwehr Hemeln paddelte sich auf den dritten Platz (1:38). Die Zeitspanne der weiteren 21 Teams reichte bis auf drei Minuten und neun Sekunden. Besonders stolz waren die Hemelner darauf, dass beinahe jeder der dreizehn Vereine ein Team aufs Wasser geschickt hatte.

Die Vorbereitungen für das Fest hatten bereits Mitte der vergangenen Woche angefangen, berichten Dirk Kühn und Björn Köhler. Auch am Samstag gab es noch letzte Handgriffe, sodass die Mitglieder der Wehren den ganzen Tag auf den Beinen waren. Gelohnt hatte es sich aber allemal. (Hanna Maiterth)

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