Es ist wieder Apfelfest in Hofgeismar

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Publikumsmagnet: Über den Laufsteg gehen Mitglieder der TSG Jazz Dance Gruppe Flash sowie der Goldene Elf Hofgeismar.

Hofgeismar. Ein sonst viel befahrenes Straßenteilstück wird am Sonntag, 13. September, zwischen der Neuen Straße und der Bürgermeister-Schirmer-Straße wieder gesperrt. Grund ist das Apfelfest.

Die ersten Apfelfeste standen noch ganz im Zeichen des Apfels. Überall gab es Aktionen, Ideen und Angebote rund um die Frucht. Dieses Engagement ließ zuletzt stark nach, so dass man im vorherigen Jahr schon gezielt Ausschau nach Äpfeln halten musste.

Diese Kritik nahmen sich die Organisatoren zu Herzen, so dass es dieses Jahr unter anderem einen Stand mit drei Experten in Sachen Äpfel gibt. Die Gärtnermeister Frank Döring und Helmut Sauerland informieren gemeinsam mit dem Gartenbauingenieur Thomas Westermann ab 12 Uhr über gängige Sorten und Streuobstwiesen, beraten bei Problemen und stellen eine Apfel-App vor. Sie bringen Apfelbäumchen und Äpfel mit, laden zur Verkostung ein und werden Äpfel zu Saft verarbeiten.

Wer nicht weiß, welcher Sorte der Apfelbaum im heimischen Garten angehört, kann einen Apfel zur Bestimmung mitbringen. Die drei Apfel-Profis versuchen dann, das Rätsel zu lösen. „Das gelingt bei Tausenden von Apfelsorten jedoch nicht immer so leicht und ohne Probleme“, warnt Frank Döring vor.

Das Thema Äpfel hat auch schon seit längerer Zeit die Kinder der Hofgeismarer Kindergärten beschäftigt. Sie wurden eingeladen, an einem Malwettbewerb teilzunehmen. Die Bilder werden im Schaufenster der HNA ausgestellt und von einer Jury bewertet. Dieser gehören Vertreter des Organisationsteams, der Stadt und die Künstler Walter Lindemann und Willi Dusil an.

Ein Gewinnspiel soll zudem die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Geschäfte der Bahnhofstraße ziehen. Zu gewinnen gibt es Gutscheine, die bei Anwesenheitspflicht um 17 Uhr auf der Bühne gezogen werden.

Entstanden ist das Apfelfest aus dem Wunsch, die Bahnhofstraße attraktiver für Feste zu machen. Bei anderen Stadtfesten schlendern die Menschen meist nur bis zum Ende der Fußgängerzone am Zebrastreifen und kehren dann um. Die Sperrung des Teilstückes der Bahnhofstraße ermöglichte es, auch hier ein Straßenfest zu feiern. War das Fest zunächst nur auf die Bahnhofstraße begrenzt, so haben sich inzwischen auch andere Geschäfte dem verkaufsoffenen Sonntag von 12 - 18 Uhr angeschlossen. Die Planung, Organisation und das Herz des Apfelfestes liegen aber weiterhin fest in der Bahnhofstraße. (zgi)

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