Zweites Kalb in diesem Sommer

Wieder Elchnachwuchs im Tierpark Sababurg

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Wieder Nachwuchs: Das zuerst geborene Elchkalb Olafine mit seiner Mutter Greta.

Sababurg. Große Freude über Nachwuchs im Tierpark Sababurg: Nachdem im Frühsommer das erste Elchkalb Olafine das Licht der Welt erblickte, gab es Ende Juni eine weitere Geburt.

In der Nacht vom Sonntag, 26. Juni, auf Montag, 27. Juni, wurde das zweite Kalb Mathilda von Elchkuh Lotte geboren. Das verriet jetzt die Verwaltung des Tierparks.

Die Geburt eines Elchkalbes dauert im Normalfall höchstens eine Viertelstunde. Die Kuh frisst die Nachgeburt zur Stimulierung der Milchproduktion, denn sie ist sehr proteinhaltig. Dies geschah auch so im Tierpark Sababurg.

Auch in freier Wildbahn sucht sich die Elchkuh zur Geburt ein ruhiges Plätzchen in einer Baumgruppe, vor neugierigen Blicken versteckt. Dort baut sie ein Lager oder „Bett“, in dem sie ihren Nachwuchs zur Welt bringt. Die Jungen werden mit Beinen und Kopf voran geboren und sind in eine Haut eingepackt.

Durch das Trockenlecken nach der Geburt bildet sich ein enges Band zwischen Kuh und Kalb. „In den ersten beiden Tagen wurden unsere neuen Schützlinge bis zu zehnmal am Tag gesäugt“, hatten die Tierpfleger beobachtet. „Die Milch ist fetter als Kuhmilch und sehr nährstoffreich. Darum wächst der Nachwuchs sehr schnell.“

Zwischen 70 und 80 Zentimeter hoch und 80 bis 100 Zentimeter lang hat das Neugeborene in etwa die Ausmaße des Kopfes seiner Mutter. Zu nahe kommen darf man den Kleinen nicht. Die fürsorglichen Mütter würden in diesem Fall sofort in Angriffsstellung gehen, warnen die Tierpfleger. Sie selbst müssen das bei ihrer Arbeit auch ständig berücksichtigen.

Der Vater der Kälber, „Ole“, war von der Niederkunft übrigens ausgeschlossen. Für die „alleinerziehenden“ Elchkühe ist die Geburt und die Sorge um das Kalb reine Frauensache. So auch für die Sababurger Elchkühe „Lotte“ und „Greta“.

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