Windkraft im Wald: Gahrenberg an Bieter aus Südhessen vergeben

Symbolbild: Windkraft im Wald

Reinhardswald. Der Hessen Forst hat die erste Fläche für Windkraftanlagen im Reinhardswald vergeben: Eine südhessische Bietergemeinschaft bekommt den Zuschlag.

Damit hat die Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR), ein Zusammenschluss von Kommunen, offenbar das Nachsehen. Von den erhofften Nachverhandlungen, dem sogenannten Last Call, ist keine Rede mehr. „Hessen Forst hat die über 500 Hektar große Waldfläche in der Nähe vom Gahrenberg an die in Hessen ansässige Bietergemeinschaft aus ABO Wind AG und dem südhessischen Energiedienstleister GGEW AG vergeben“, heißt es in der Mitteilung. An dem Ausbietungsverfahren hätten sich 30 Firmen aus ganz Deutschland beteiligt. „Mit ABO Wind und GGEW wurden Partner gefunden, die sowohl bei den wirtschaftlichen Kriterien als auch bei Aspekten der regionalen Wertschöpfung und Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung überzeugen konnten“, so die Behörde.

Eine erste Reaktion der Energiegenossenschaft Reinhardswald fiel heftig aus: „Was das Land da macht, ist eine Frechheit“, sagte Trendelburgs Bürgermeister Kai Georg Bachmann vom EGR-Vorstand. Man fühle sich „verarscht“.

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