Windkunstfestival kommt nach Hofgeismar und Trendelburg

Hier wird Windkunst im August zu sehen sein: Die Friedenseiche in Hombressen bildet eine Kulisse für bewegte Kunst. Unser Bild zeigt Peter Nissen und Bürgermeister Markus Mannsbarth (Hofgeismar) Kai Georg Bachmann (Bürgermeister Trendelburg) und Winfried Junker Schönfelder vom Vorstand „bewegter Wind“. Vorn steht Reta Reinl, ebenfalls vom Vorstand. Foto: Ziemann

Hofgeismar. Zurzeit geht es in der Kommunalpolitik viel um Wind. Mal auf eine ganz andere Art und Weise werden sich Künstler aus der ganzen Welt bald mit diesem Thema beschäftigen. Und sie kommen dafür nach Hofgeismar und Trendelburg.

Das Windkunstfestival 

Die Rede ist vom internationalen Kunstwettbewerb „bewegter Wind“, der vom 14. bis 28. August stattfindet. Unter dem Motto „Changing Horizons“ werden an ausgewählten Standorten auf dem Gebiet der beiden Städte Windkünstler aus aller Welt ihre Kunstwerke präsentieren.

„Bewegter Wind inszeniert Windkunst in der vielseitigen Landschaft Nordhessens“, sagt Reta Reinl vom Vorstand des gleichnamigen Vereins. „Täler, Höhen und Stadtlandschaften bilden den Hintergrund, Bezugs- und Kontrapunkt für die Ausstellung.“

Die Orte 

In Hofgeismar wird die Hombresser Friedenseiche ein Ort sein, an dem die besondere Kunst im August zu sehen ist, außerdem der Offenberg und der Trendelburger Ortsteil Deisel. Die genauen Standorte werden später noch bekanntgegeben. Die Windobjekte werden zwei Wochen lang ausgestellt. „Dazu kommen Führungen, ein Programm drumherum und vieles mehr“, erklärt Reinl.

Der Wettbewerb 

Den Künstlern geht es beim Windkunstfestival auch ums Gewinnen, denn sie messen sich im Wettbewerb mit anderen. 6000 Euro hoch ist das Preisgeld insgesamt. Eine Jury aus Fachleuten entscheidet über die besten Kunstwerke.

Die Umsetzung 

Windkunst: Werke dieser Art werden bald in Hofgeismar und Trendelburg ausgestellt. Foto: privat

Bei der Planung und Umsetzung des Wettbewerbs ist der Verein „bewegter Wind“ auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Im Kreisteil Hofgeismar ist das kein Problem: „Gleich zwei Kulturvereine wollen mitmischen“, erklärt Reinl. „Das hatten wir noch nie.“ Außerdem müssten immer auch Partner und Sponsoren gefunden werden, die das Festival mit ihrer Unterstützung ermöglichen. Dabei sind unter anderem die Sun Stadtwerke Union Nordhessen, der Bundesverband Windenergie und die Windparkfirma wpd. Der Landkreis Kassel unterstützt das Festival ebenfalls finanziell und hilft den Veranstaltern, Sponsoren zu finden. Das Servicezentrum Regionalentwicklung Kurhessen ist für Hilfestellungen vor Ort da und unterstützt die Veranstalter beim Koordinieren.

Sieben Wettbewerbe bisher 

Das Windkunstfestival findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in der Region statt, zuletzt im Windpark Söhrewald und Kassel-Oberzwehren. Insgesamt gab es bisher sieben Wettbewerbe, die international ausgeschrieben und veranstaltet wurden.

Gewinn für die Städte 

Die Bürgermeister der teilnehmende Städte sind sich über den großen Gewinn des Windkunstfestival für die Region einig. „Windkraft ist schon lange ein Thema“ sagt Kai Georg Bachmann, Trendelburg. „Das Windkunstfestival ist eine gute Möglichkeit, das politische Geschehen aufzulockern und anders zu betrachten.“

Markus Mannsbarth, Hofgeismar, sagt: „Dass internationale Künstler zu uns kommen, ist ein absoluter Gewinn. Außerdem ist es unser Ziel, Kunst und Kultur in den Vordergrund zu rücken. Dabei ist das Windkunstfestival eine ideale Ergänzung.“

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