15.000 Menschen hatten bei erster Offenlegung Einwendungen formuliert

Windräder im Wald bei Hofgeismar: Ab jetzt sind Bürger gefragt

Symbolfoto: Windrad bei Ersen. Foto: Gehlen

Hofgeismar. Windkraftanlagen am Naturdenkmal Friedenseiche bei Hombressen - dagegen hatte sich die Stadt Hofgeismar deutlich ausgesprochen. Doch gebracht hat es wenig.

Das Gebiet ist - wenn auch verkleinert und mit Abstand zur Eiche - weiter im Teilregionalplan Energie vorgesehen. Der ist ab sofort für jedermann einsehbar.

Der Plan ist in die zweite Offenlegung gegangen. Das bedeutet: Ab sofort können die Einwohner des Kreisteils Hofgeismar wieder zu den geplanten Flächen für Windkraftanlagen Position beziehen.

Denn im Regierungsbezirk Kassel sollen auch weiterhin zwei Prozent der Fläche als Vorranggebiete für Windenergieanlagen zur Verfügung gestellt werden. Das sind etwa 16.600 Hektar - viele davon in der Nordspitze. Bei der vergangenen Offenlegung hatten 15.000 Menschen aus der Region Einwendungen formuliert. Angesichts des überarbeiteten Plans steht nun fest: Einen grundlegenden Kurswechsel bei den Planern des Regierungspräsidiums Kassel hat es nicht gegeben. Trotz des Widerstands von Windkraftkritikern sind die großen Flächen im Reinhardswald weiter in der Planung. Veränderungen gibt es eher im Detail.

Dabei sind die Flächen nicht alle verkleinert worden: Das besonders umstrittene Gebiet zwischen Oberweser und Gottsbüren ist sogar um 16 Hektar auf 572 Hektar gewachsen. (gör)

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