Mehr Jobangebote gegenüber 2020

Zahl der Langzeitarbeitslosen sinkt im Raum Hofgeismar

Die Arbeitslosenzahlen im September 2021
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Die Arbeitslosenzahlen im September 2021

Der Herbst bremst die Arbeitslosigkeit und fördert den Personalbedarf heimischer Betriebe. Die Arbeitslosenquote beträgt im Raum Hofgeismar 3,9 Prozent.

Kreisteil Hofgeismar – Die Agentur für Arbeit Kassel meldet, dass es im September insgesamt für die Stadt Kassel, den Landkreis und den Werra-Meißner-Kreis 15 607 Jobsuchende gab.

Das sind 916 weniger als im August und 2808 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Kassel steht bei 5,4 Prozent, im September 2020 lag sie bei 6,4 Prozent. Im Landkreis beträgt sie 3,6 Prozent – das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im August.

Im Geschäftsstellenbezirk Hofgeismar hat sich die Arbeitslosigkeit vom Vormonat auf September um 57 auf 1157 Personen verringert. Laut der Agentur für Arbeit waren das 282 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr, die Quote beträgt 3,9 Prozent. Gleichzeitig werden immer mehr freie Stellen im Agenturbezirk Kassel gemeldet: 4824 Offerten sind es aktuell, im Kreisteil sind es 338 Arbeitsstellen. Seit Januar gingen 772 Jobangebote ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 248.

„Die neuen Arbeitsmarktzahlen stimmen erneut optimistisch. Typisch für September gibt es weniger Arbeitslose und mehr Jobs. Nachwehen der Krise sind nicht auszumachen“, sagt Agenturchef Detlef Hesse und fügt hinzu, dass auch die Langzeitarbeitslosigkeit leicht rückläufig ist.

Das spiegelt sich auch im Geschäftsstellenbezirk Hofgeismar wider: 429 Langzeitarbeitslose wurden im September gemeldet, im Vormonat waren es 22 Personen mehr.

Ein weiterer positiver Trend zeigt sich im Bezug auf die Arbeitslosigkeit einzelner Personengruppen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene sind laut Statistik die Gewinner: Im Vergleich zum September 2020 sind 25 Prozent weniger arbeitslos gemeldet.

Über 50-Jährige hätten allerdings nicht profitiert. Die Nachfrage nach Kurzarbeitergeld bleibt laut Hesse weiter „auf vergleichsweise niedrigem Niveau.“ Bei der Agentur für Arbeit sind demnach im Landkreis sieben geprüfte Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 194 Beschäftigte registriert worden, im kompletten Agenturbezirk Kassel waren es 19 Anfragen für 449 Personen. (Neka Müller)

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