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Ideen zur Belebung der Innenstadt - Reparatur-Café und Feierabendmarkt sind die Favoriten

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Von: Hanna Maiterth

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Gruppenarbeit: Nach der Abstimmung ging es für die Bündnis-Mitglieder weiter in die Ausgestaltung der Projektideen.
Gruppenarbeit: Nach der Abstimmung ging es für die Bündnis-Mitglieder weiter in die Ausgestaltung der Projektideen. © Hanna Maiterth

Das Bündnis „Zukunft Innenstadt – Wir für Hofgeismar“ hat Pläne. Bei einem Treffen stellten sie ihre Strategien zur Belebung der Innenstadt vor.

Hofgeismar – Welche Projekte sollen vorangetrieben werden, um die Innenstadt von Hofgeismar zu beleben? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmer vom Bündnistreffen „Zukunft Innenstadt – Wir für Hofgeismar“. Als Favoriten zeichneten sich am Donnerstagabend in der Gaststätte „Zum Alten Brauhaus“ in Hofgeismar zwei Vorschläge ab: ein Repair-Café und ein regelmäßiger Markt auf der Fläche vor dem Rathaus.

Bei dem mittlerweile dritten Treffen stellten die Mitglieder des Hofgeismarer-Bündnisses insgesamt knapp 20 Projektideen vor. Diese wurden über die Sommermonate zusammengetragen und bereits in Arbeitsgruppen diskutiert. Die Teilnehmenden sind Bürger der Stadt und lokale Akteure aus Wirtschaft, Vereinen und Verbänden. Alte Probleme mit neuen Denkansätzen lösen, verspricht sich die Stadtverwaltung von dieser Konstellation. Ideenfindung und Ausgestaltung wurden dabei bewusst in die Hände der Bürger und nicht in die der politischen Gremien gelegt. Die Projekte sollen zur Belebung der Innenstadt beitragen und von jenen kommen, die die Innenstadt tagtäglich nutzen.

Unterstützt werden die Mitglieder des Hofgeismarer Bündnisses von den örtlichen Kommunalpolitikern. Deren formale Zustimmung wird bei Teilen der Projektideen notwendig sein. Die Leitung und Begleitung des Programms, das über das hessische Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ gefördert wird, übernehmen seit Beginn das Kasseler Stadtentwicklungsbüro „ProjektStadt“ zusammen mit den Stadtplanern „Stadt+Handel“ aus Dortmund.

Die Ergebnisse der Projektgruppen „Belebung des öffentlichen Raumes“ und „Ladenbelebung wurden am Donnerstag vorgestellt: Ein Reparatur-Café stand neben einem regelmäßigen Feierabendmarkt sowie Veranstaltungen auf dem Altstädter Kirchplatz auf der Liste. Bei Letzterem seien ein Pop-Up-Café (ein temporäres Café) sowie Kunst- und Kulturveranstaltungen denkbar. Auch Spielfelder zum Beispiel für Hüpfspiele, die auf die Straßen der Innenstadt gemalt werden könnten, seien vorstellbar.

Neben der Innenstadt war auch der Stadteingang, besonders der Bereich des Würfelturms Thema. Dafür können sich die Mitglieder Sitzgelegenheiten, sowie Lade- und Reparatursäulen für Radfahrer vorstellen.

Damit die ersten Ideen 2023 umgesetzt werden können, muss ein Projektplan ausgearbeitet werden, erklärten Heike Neusüß und Marvin Coker von „Projektstadt“. Bis März müsse der Plan stehen, damit der Magistrat ihn absegnen könne. Beim Treffen am Donnerstag wurde daher entschieden, welche Ideen angegangen werden sollen. Ein wichtiges Kriterium war dabei Umsetzbarkeit der Ideen. „Ein Projekt kann nur dann umgesetzt werden, wenn sich Leute dafür finden“, betonte Neusüß. „Manche Projekte müssen von der Kommune angegangen werden.“ Mit Abstand die meiste Zustimmung erhielten das Reparatur-Café und der Feierabendmarkt auf dem Marktplatz, gefolgt von Spielmöglichkeiten für Kinder sowie die Aufwertung des Bereichs am Würfelturm.

Wer ebenfalls Interesse hat, sich beim Bündnis „Zukunft Innenstadt - Wir für Hofgeismar“ einzubringen, kann Hofgeismars Bauamtsleiter Dirk Lindemann per Tel. 05671/999046 und E-Mail dirk.lindemann@stadt-hofgeismar.de oder Marvin Coker vom Stadtentwicklungsbüro „ProjektStadt“ per Tel. 0561/10011376 und E-Mail marvin.coker@nh-projektstadt.de kontaktieren.

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