Beseitigung befallener Fichten

Im Reinhardswald: Bäume fallen im Minutentakt

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Der Mann im Harvester: Ralf Diel zeigt die Kettensäge, mit der die Maschine die Bäume im Minutentakt fällen kann.

Aus dem Reinhardwald werden zurzeit beschädigte Bäume geholt. Wie das abläuft und wie es weitergehen soll. 

Die Säge kreischt, dann rauscht es kurz – und Harvesterfahrer Ralf Diel hat wieder einen Baum mit Borkenkäfern umgelegt. Im Minutentakt fällt er hochtechnisiert die Bäume im Reinhardswald. Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, dass Windwurf und vor allem die Käferbäume aus dem Wald zu holen. Bis zu 600 Bäume kann er an einem Tag fällen.

Zwei Borkenkäfer-Arten haben 2018 den Forstleuten das Leben schwer gemacht. Der eine ist einen halben Zentimeter klein, der andere sogar nur drei Millimeter. Und trotzdem können sie ganze Wälder schädigen.

Der etwas größere Buchdrucker bohrt seine Brutsysteme in Fichtenstämme. Der kleinere Kupferstecher legt seine Eier vor allem im Kronenbereich der Nadelbäume ab, erklärt Reinhardshagens Forstamtsleiter Dr. Markus Ziegeler. Das macht den Bäumen normalerweise nichts aus. Mit ihrem Harz können die Bäume die Eindringlinge abwehren. Wegen der langanhaltenden Trockenheit im Sommer 2018 klappte diese Abwehrstrategie der Bäume nicht. Und dann können Brutherde bei trockenem, heißem und windstillem Wetter die Basis für eine Massenvermehrung bilden.

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