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Ab Mitte Juni heißt es im Kreisteil Hofgeismar Matten ausrollen

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Von: Hanna Maiterth

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Gestalten den HNA-Yogasommer in diesem Jahr in Sielen: Yogalehrerin Veronika Grysczyk (links) und Claudia Cöster vom TSV Sielen.
Gestalten den HNA-Yogasommer in diesem Jahr in Sielen: Yogalehrerin Veronika Grysczyk (links) und Claudia Cöster vom TSV Sielen. ©  Hanna Maiterth

Gute Nachricht für Yogis und alle, die es werden wollen: Der HNA-Yogasommer kommt in den Kreisteil Hofgeismar.

Kreisteil Hofgeismar - Die Matten werden in Sielen und Immenhausen ausgerollt.

Gleich zwei Vereine aus der Gegend steigen in die sechste Runde unseres beliebten Freiluftangebots ein. Zum einen ist das die TSV Immenhausen. Sie ist bereits bei der HNA-Fitness- und Frühsport-Bewegung 06Dreissig dabei. Außerdem möchte auch der TSV Sielen die Menschen in Bewegung bringen und ist nun Teil des Yogasommers 2022.

Alle Einheiten dauern eine Stunde

Alle Einheiten dauern jeweils eine Stunde und werden von professionellen Yoga-Lehrern angeleitet. In Immenhausen ist das die Yoga- und Fitnesstrainerin Sabrina Meyer. In Sielen übernimmt Veronika Grysczyk die Einheiten. Die Teilnahme ist kostenlos und findet unter freiem Himmel statt. Doch auch bei Regen haben sich die beiden Vereine aus dem Raum Hofgeismar eine Ausweichmöglichkeit überlegt, sodass keine Yogastunde ausfallen muss. Wer teilnehmen möchte, sollte lediglich eine Matte, ein Handtuch und etwas zum Trinken mitbringen.

Während die Auftaktveranstaltung in Kassel am Sonntag, 12. Juni, auf der Hessenkampfbahn in Kassel um 9.30 Uhr beginnt, starten unsere Vereine im Kreisteil in der darauffolgenden Woche. Los geht es beim TSV Sielen: Er bietet ab dem 15. Juni jeden Mittwoch ab 18.30 Uhr eine Yogastunde auf dem Rasenplatz neben dem Fußballfeld in Sielen an. Bei schlechtem Wetter verlagern sie die Einheit in das angrenzende Vereinsheim. In Immenhausen findet die erste Yogastunde am Sonntag, 19. Juni, statt. Beginn ist um 9.30 Uhr auf dem Rasen des Bernhard-Vocke-Sportzentrums in Immenhausen. Sollte es nicht möglich sein, die Einheiten draußen zu machen, finden sie in der Jahnturnhalle statt.

Neben dem Fußballplatz in Sielen

„Es muss doch nicht immer alles so weit weg stattfinden“, findet Claudia Cöster, Vorsitzende des TSV Sielen. Deshalb holte sie den HNA-Yogasommer in den Kreisteil Hofgeismar. Genauer gesagt: auf die große Rasenfläche neben dem Fußballplatz in Sielen. Zuerst habe sie immer zu den größeren Vereinen in der Gegend geschaut. „Ich dachte, da muss doch jetzt mal jemand mitmachen“, erzählt sie lachend. So ergriff Cöster irgendwann die Initiative.

Es gab keine zertifizierten Trainer

„Wir hätten den HNA-Yogasommer gerne früher angeboten.“ Allerdings konnte der Verein keine zertifizierte Trainerin finden. „Das war unser Problem“, bedauert die Vorsitzende. Doch in diesem Jahr hatten die Sportler aus dem Trendelburger Ortsteil Glück. Frank Ziemke, Ressortleiter Sport bei unserer Zeitung, stellte den Kontakt zu Veronika Grysczyk her. Die gebürtige Nordhessin ist seit zwölf Jahren Yogalehrerin und -therapeutin, Rückenschulleiterin sowie therapeutische Fitnesstrainerin. Da sie erst kürzlich aus Seligenstadt zurück in den Norden Hessens gezogen ist, war in Grysczyks Terminkalender noch Platz. „Es war ein Zufall, der gut gepasst hat“, freut sich die Yogalehrerin aus Vellmar.

Yoga ist für alle geeignet

„Yoga erdet und bietet die Möglichkeit, zu sich selbst zu finden“. Im Vergleich zum Training etwa im Fitnessstudio sei Yoga ein viel bewussteres Üben und daher eine gute Ergänzung. „Es ist egal, ob jemand Läufer ist oder den ganzen Tag im Büro sitzt, Yoga ist für jeden geeignet“, sagt Grysczyk. Außerdem gehe es hier auch nicht darum, die Yogaübungen perfekt zu machen. Vielmehr sei es eine Möglichkeit, in Bewegung zu kommen. „Wenn ich mich darauf einlasse, gibt mir Yoga viel.“ Grysczyk empfinde sich nicht als Vorturnerin. Deshalb werde sie zwar die Übungen vorzeigen, aber auch rumgehen und den Teilnehmern helfen.

Im Verein und im Ort hat Cöster bereits Werbung für die Yogastunden gemacht. „Ich kann aber ganz schlecht einschätzen, wie viele Leute kommen.“ Dass die Stunden unter freiem Himmel stattfinden, finden die beiden Frauen gut. „Hier kommen alle Sinne zum Einsatz“, sagt Grysczyk.

Jeder könne an den neun Yogaeinheiten teilnehmen – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Veronika Grysczyk empfiehlt den Teilnehmern neben einer Matte und einer Trinkflasche auch zwei Handtücher mitzubringen – ein kleines und ein größeres. Zum Beispiel für eine zusätzliche Polsterung für die Knie, aber auch um sich bei den Entspannungsübungen am Schluss der Stunde zudecken zu können.

Die Teilnahme an den Yogaeinheiten ist zwar kostenfrei. Doch im Verein habe man sich darauf geeinigt, eine Spendenbox aufzustellen, um Grysczyk für den Aufwand und die Fahrt zu entschädigen, erklärt Cöster. So kann jeder selbst entscheiden, was er gibt. (Hanna Maiterth)

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