36 kleine Häuser in Immenhausen geplant

Auf Süßmuth-Gelände soll altersgerechte Wohnanlage entstehen

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Immobilienmakler Horst und Dennis Kramer sowie die Architekten Lina Küsters und Arnulf Klöpping hoffen, dass ihre gemeinsame Idee gut angenommen wird (von links). Sollten alle 36 Objekte realisiert werden, würden neun Millionen Euro in den Ort investiert.

Immenhausen. Auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Süßmuth soll eine Anlage für altersgerechtes Wohnen entstehen. 36 Eigentumswohnungen mit Dach, wie Architekt Arnulf Klöpping die kleinen Häuser bezeichnet, sind vorgesehen.

In einem ersten Bauabschnitt sollen auf einem 1500 Quadratmeter großen Areal sieben Eigenheime entstehen. „Sobald vier verkauft sind, fangen wir zu bauen an – sollte das zeitnah geschehen, können die ersten im Sommer einziehen“, erklärt Klöpping. 

Insgesamt möchte der Hofgeismarer Architekt knapp die Hälfte des 12 000 Quadratmeter großen Sanierungsgebietes bebauen. Um genügend Raum zu schaffen, ist ein Teilabriss der beiden Süßmuth-Hallen vorgesehen. „ Zehn bis 20 Prozent der ehemaligen Produktionshalle und der Schleiferei sollen erhalten bleiben“ erklärt Immenhausens Bürgermeister Jörg Schützeberg. Das könne beispielsweise eine Wand sein, die die Gebäudekontur deutlich macht. Dieses seien Auflagen des Denkmalschutzes. 

Zwei Haustypen sind für die neue Wohnanlage geplant, die nordöstlich vom Glasmuseum aus entstehen soll: Eine kleinere Variante mit 74 Quadratmetern und eine größere mit 104 Quadratmetern Wohnfläche stehen zur Wahl. Beide Objekte haben einen bis zu 300 Quadratmeter großen Garten. Für 199.000 Euro beziehungsweise 250.000 Euro können die ebenerdigen, bedachten Wohnungen erworben werden. „Wenn wir das Projekt in Gänze verwirklichen, wurden rund neun Millionen Euro in den Bereich investiert“, sagt Klöpping. 

Bürgermeister Schützeberg hat die Neuerung mit auf den Weg gebracht. Seiner Meinung nach sprechen viele Aspekte für ein Gelingen: „Die zentrale Lage, die Nähe zur Regiotram und somit zu Kassel sowie das neue Pflegeheim in unmittelbarer Nachbarschaft, mit denen wir ein Betreuungskonzept anstreben, sprechen dafür.

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