Equipment ist neuwertig

Beatmungsgeräte gespendet: ASB unterstützt Hilfstransporte nach Südosteuropa

Spendenübergabe: ASB-Geschäftsführer Michael Görner (von links) überreichte den Landwirten Günter Rüddenklau und Ottmar Rudert zwei neuwertige Beatmungsgeräte für deren Hilfstransporte.
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Spendenübergabe: ASB-Geschäftsführer Michael Görner (von links) überreichte den Landwirten Günter Rüddenklau und Ottmar Rudert zwei neuwertige Beatmungsgeräte für deren Hilfstransporte.

Zwei neuwertige Beatmungsgeräte hat der Regionalverband Kassel-Nordhessen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) gespendet. Sie sollen Einrichtungen in Südosteuropa zugutekommen.

Immenhausen - Damit unterstützt der ASB Günter Rüddenklau (Westuffeln) und Ottmar Rudert (Ostheim), die Hilfstransporte organisieren. Seit 15 Jahren sind die beiden Landwirte für die gute Sache im Einsatz: Sie organisieren und begleiten Hilfstransporte. Regelmäßig bringen sie Lebensnotwendiges in Länder wie Rumänien, Moldawien und in die Ukraine. Dorthin, wo die Not groß ist. Gespendet werden Kleidung, Haushaltswaren, Spielsachen und Schulranzen bis hin zu Rollstühlen und Rollatoren. Dabei haben die beiden viele Unterstützer (die HNA berichtete).

Der ASB-Regionalverband Kassel-Nordhessen hat die fast neuwertigen Beatmungsgeräte gespendet, die nicht mehr im Rettungsdienst eingesetzt werden. „Wir helfen hier und jetzt, das ist unser Motto“, sagte Geschäftsführer Michael Görner. Er hatte von den Hilfstransporten gelesen und schnell entschieden, die Geräte zu stiften. Die Geräte kosten neu jeweils etwa 5400 Euro, sagte Görner.

Nicht zum ersten Mal setzt sich der Arbeiter-Samariter-Bund für osteuropäische Nachbarn ein: Vor zehn Jahren organisierte der Verband Transporte nach Litauen. Die Landwirte freuen sich über die Geräte. Denn dort, wo sie hinfahren, fehlt es oft auch am Notwendigen für die medizinische Versorgung – auch in Heimen.

Kürzlich brachten sie einen Transport mit Rollstühlen und Rollatoren ins rumänische Siebenbürgen. Solche Hilfsmittel stünden dort für die ärmere Bevölkerung nicht zur Verfügung, berichteten sie bei der Spendenübergabe. Deshalb müssten alte Menschen zum Teil an Holzstöcken gehen, weil sie keine Krücken haben. (Bernd Schünemann)

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