Fußballer veranstalten Oktoberfest mit 2G-Regelung

Immenhausen feiert in Dirndln und ohne Masken

Ausgelassen ging es beim Oktoberfest der TSV Immenhausen zu. Junge Männer sitzen am Tisch und freuen sich.
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Ausgelassen ging es beim Oktoberfest der TSV Immenhausen zu. Beim Einlass gab es keinen Ärger, jeder der dabei war, zeigte bereitwillig seinen Ausweis und den entsprechenden Nachweis auf dem Handy.

Ausgelassene Stimmung herrschte am Samstag in Immenhausen, wo die TSV-Fußballer zum Oktoberfest ohne Coronamaske eingeladen hatten.

Immenhausen – Ob es an der langen Feierpause, der neuen Band oder einfach nur dem jüngeren Publikum lag – gleich beim ersten Stück ging in der Immenhäuser Jahnturnhalle am Samstagabend die Post ab. Fast 300 Gäste waren bei der siebten Auflage des Oktoberfestes der TSV-Abteilung Fußball dabei.

Kurzfristig zum Feiern entschieden

Relativ kurzfristig hatten sie sich zum Feiern entschieden. „Als im September klar war, dass es die Möglichkeit gibt, unter 2 G-Bedingungen zu feiern, trafen wir den Entschluss“, erklärte Hauptorganisator Siggi Exner. Mit Masken zu tanzen oder sich im Saal zu bewegen, sei für sie nie in Frage gekommen, ergänzte er. Bei 2G sind nur gegen Corona Geimpfte oder Genesene zugelassen

Auch wenn diesmal über 100 Gäste weniger dabei waren, so bereuten die Organisatoren ihren Kurs nicht. „Bestimmt feiern wir nächstes Jahr wieder ganz normal“, sagte Herbert Schmidt.

Neue Band dabei

Dann könnten auch alle, die diesmal nicht kommen konnten, die Band Donnervögel erleben. dürfen. Vor drei Jahren hatte Schmidt die bayrischen Stimmungskanonen auf der Oktoberwoche in Warburg entdeckt und Kontakt aufgenommen. Nach den Spitzbuam brachte somit eine neue sechsköpfige Band Schlager, Oldies und Stimmungslieder in die Jahnturnhalle.

Frontmann Franz Aichinger animierte das Publikum zum Mitmachen mit Klatschen, Schunkelrunden und Singen. Bis nach Mitternacht war nicht nur die Tanzfläche rappelvoll, überall in der Halle konnte man gut gelaunte Gäste sehen.

Mehr Jüngere feierten mit

Ihr Altersdurchschnitt war deutlich niedriger als bei früheren Festen. Viele über 60-Jährige hätten wohl noch Angst, sich anstecken zu können, vermutet Schmidt. Außerdem seien Besucher aus vielen Nachbarorten dabei gewesen. Damit die Immenhäuser nicht wieder so lange auf ein größeres Fest warten müssen (das letzte war der Karneval 2019), soll die närrische Sause Anfang 2022 stattfinden.  (Tanja Temme)

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