Mitglieder beraten in der Jahreshauptversammlung

Gesundheitszentrum ist Thema bei der TSV Immenhausen

Hier macht sich der KSV Baunatal fit: Die TSV Immenhausen hatte sich die Sportwelt schon vor zehn Jahren einmal angeschaut.
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Hier macht sich der KSV Baunatal fit: Die TSV Immenhausen hatte sich die Sportwelt schon vor zehn Jahren einmal angeschaut.

Ein großes Projekt steht auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung, zu der die Turn- und Sportvereinigung Immenhausen einlädt.

Immenhausen - Am Freitag, 22. Oktober sollen sich die TSV-Mitglieder zu der Versammlung treffen – und dabei beraten, ob der größte Sportverein im Kreisteil ein Gesundheitszentrum in Immenhausen bauen soll.

Schon länger überlegt der Vorstand darüber, berichtete Vorsitzender Christian Reiser auf HNA-Anfrage. So habe sich der Verein schon vor etwa zehn Jahren das Fitness-Center des KSV Baunatal angeschaut. Vor Kurzem hat der Vorstand den SC Edermünde besucht, der eine ähnliche Einrichtung gerade eingeweiht hat.

Der Vorstand wolle mit einem Gesundheitszentrum sein Angebot professioneller gestalten und den Verein für neue Mitglieder interessant machen, erklärte Reiser. Derzeit biete die TSV 13 Kurse im Bereich Rehabilitation und Gesundheit an. Für diese Kurse könnte es in einem Gesundheitszenttrum ganz neue Möglichkeiten geben. Dort gäbe es auch mehr Platz als in der Jahnturnhalle, deren Räumlichkeiten begrenzt seien. Reiser weist auch darauf hin, dass der Zugang zu der Halle nicht barrierefrei ist.

Von einem Gesundheitszentrum sollten alle Mitglieder profitieren: Gegen Zahlung eines zusätzlichen Beitrags könnten auch sie die Geräte nutzen. Der Verein habe etwa 800 jugendliche Mitglieder. „Für sie wollen wir ein aktuelles Angebot schaffen,“ sagte Reiser. Der Verein müsse Neues bieten, „um am Ball zu bleiben.“

Der Vorsitzende macht auch deutlich, dass ein Gesundheitszentrum das bestehende Sportangebot ergänzen und nicht ersetzen solle. Die Turn- und Sportvereinigung werde weiterhin beispielsweise Turnen für möglichst viele Altersklassen anbieten.

Im Immenhäuser Parlament hatte der Verein schon „vorgefühlt“. Die Stadtverordneten hatten im Dezember dafür gestimmt, dass die Stadt Flächen für ein Gesundheitszentrum nach genauer Prüfung bereitstellen könnte (wir berichteten).

Die Mitglieder sollen nun entscheiden, ob der Vorstand das Vorhaben weiter verfolgt, erklärt Reiser. Deshalb könne der Vorstand keine Pläne oder Kostenschätzungen vorlegen. Die würden nach einer Zustimmung erarbeitet. Lehnen die Mitglieder das Vorhaben ab, werde der Vorstand nicht weiter tätig. Gebe es grünes Licht, solle die nächste Jahreshauptversammlung in der ersten Jahreshälfte 2022 endgültig entscheiden. Dann werde der Vorstand Pläne vorlegen und Genaueres zur Finanzierung sagen.

Auf der Tagesordnung der Versammlung stehen außerdem die Berichte des Vorstands, weitere Veranstaltungen in diesem Jahr sowie Ehrungen langjähriger Mitglieder. Vorstandswahlen stehen erst im nächsten Jahr wieder an. Die Jahreshauptversammlung beginnt am 22. Oktober um 19.30 Uhr in der Jahnturnhalle. (Bernd Schünemann)

Einlass erfolgt nach den dann gültigen Corona-Verordnungen. Derzeit gilt die 3G-Regel. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt.

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