24 Sozialwohnungen

Glashütte Immenhausen: Auf Gelände entstehen Wohnungen

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Es geht voran: Die Stadt Immenhausen kämpft schon viele Jahre für eine Lösung für das verfallene Glashüttengelände.

Immenhausen. Im ehemalige Lagergebäude auf dem Glashüttengelände in Immenhausen sollen Sozialwohnungen entstehen.

„Die jetzigen Eigentümer wollen das Objekt verkaufen und einer Planungs- und Baugesellschaft die Möglichkeit geben, es umzubauen“, erklärt Immenhausens Bürgermeister Jörg Schützeberg.

In einem ersten Abschnitt sollen 24 Wohneinheiten mit ein bis vier Zimmern entstehen und die Dachflächen mit einer Photovoltaikanlage belegt werden. „Die Wohnungen sind sowohl für finanziell schwache Menschen aus der Region sowie für Flüchtlinge gedacht, die in der Zukunft ein Zuhause suchen“ sagt Harald Kühlborn, Sprecher des Landkreises Kassel. „Ich kann mir auch vorstellen, dass Studenten Interesse an den Wohnungen haben.“

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Der Investor, den der erste Bauabschnitt laut der Stadt Immenhausen 2,3 Millionen Euro kosten wird, geht dabei kein Risiko ein - die Wohnungen wird er in jedem Fall vermieten. Denn der Landkreis will mit ihm einen Vertrag zur Unterbringung von Flüchtlingen schließen. Das heißt: „Falls sich für einige Wohnungen keine Mieter finden, werden wir sie nutzen, um Asylsuchende unterzubringen“, so Kühlborn. Der Vertrag laufe voraussichtlich ab Juni und dann zehn Jahre. „Wir sind guter Dinge, dass das Vorhaben des Investors so klappt wie angekündigt“, sagt Kühlborn. Wenn alles nach Plan laufe, könnten die Wohnungen im Juni bezugsfertig sein.

Bürgermeister Schützeberg will abwarten: „In der Vergangenheit sollte schon einiges auf dem alten Glashüttengelände passieren.“ Nichts davon sei bisher eingetreten.

Neben dem Umbau des Lagergebäudes zu Wohnungen soll die ehemalige Produktionshalle abgerissen werden und diese Fläche frei bleiben. Der verbleibende Gebäudeteil der Produktionshalle wird voraussichtlich in einem zweiten Bauabschnitt saniert.

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