Wechsel bei den Elfen

Heidelbeerfest Holzhausen: Leckereien und Lieder kamen gut an

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Neue Elfe im Amt: Fünf Jahre war Viviane Eckart (links) Holzhausens Heidelbeerelfe. Nun übergab die 16-Jährige das Amt an die zehnjährige Moa Fehling.

Holzhausen. Im Hochsommer, wenn die Heidelbeeren süß und reif sind, laden die Holzhäuser seit fast 20 Jahren zum gleichnamigen Fest.

Auch am Sonntag wollten einmal wieder viele Gäste die Veranstaltung rund um die lilafarbenen Früchtchen nicht verpassen, fanden sich vor allem am Nachmittag auf dem Gelände am Dorfgemeinschaftshaus ein.

Mehr als 60 Kilogramm Heidelbeeren hatten die Veranstalter bei einem Händler aus der Region hinzugekauft. Daraus wurden 60 Kuchen gebacken – „ein Buffet, bei welchem Frauen, aber auch Männer aus dem Ort mitgeholfen haben“, erklärte Ute Glindmeyer, Vorsitzende des veranstaltenden Heimat – und Verkehrsvereins. Ob mit Streuseln, Pudding oder mit Schmand, als Eis, Marmelade oder Likör – Vielseitig war das Angebot an Blaubeerleckereien, bei denen gerne zugegriffen wurde.

Stimmten an: In ihren neuen Matrosenkutten brachten die Sänger des Holzhäuser Shantychores Küstencharme ins Fest.

Einen Wechsel gab es bei der Symbolfigur des Heidelbeerdörfchens: Nachdem Viviane Eckardt fünf Jahre Heidelbeerelfe war, übernahm nun die zehnjährige Moa Fehling das Amt. Sie trat in Holzhausen das erste Mal in Erscheinung, in anderen Orten hingegen hatte Moa schon Auftritte. In den kommenden Jahren wird sie den Immenhäuser Stadtteil als Elfe vertreten.

Machten Stimmung: Ulla Kuntscher und Erich Müller stimmten hier den Berg-Klassiker „Du hast mich tausendmal belogen“ an – doch auch andere Lieder aus der Stimmungswelt sangen die beiden von der Formation „Die Musik“. 

Musikalisch wurde auf Ohrwurmcharakter gesetzt: Erst ging es mit dem Holzhäuser Shantychor singend „auf die Reeperbahn nachts um halb eins“ und auch dem „Golf von Biscaya“ stattete man einen Besuch ab. Schwung brachten zudem die drei Sänger der Formation „Die Musik“ ins Fest, die mit Andrea Berg und Co die Ohren des Publikums verwöhnten. Die Geselligkeit innerhalb der Dorfgemeinschaft machen die Veranstaltung für die Besucher aus. Zwischen 30 und 40 Helfer aus verschiedenen Vereinen wirkten diesmal im Hintergrund mit.

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