Immenhäuser Glaspreis wird vergeben

Profitablos: Vor der Lampe frei geformt, historische Münze geklebt von Steffen Orlowski.

Immenhausen. Alle drei Jahre veranstaltet das Glasmuseum Immenhausen einen Wettbewerb zur zeitgenössischen Glaskunst in Deutschland.

In diesem Jahr wird der Immenhäuser Glaspreis zum sechsten Mal vergeben. Maximal zwei neue Arbeiten durften die über 70 in Deutschland lebenden und arbeitenden Glaskünstler bei diesem Wettbewerb einreichen. Diese müssen in den vergangenen drei Jahren entstanden sein und sollten noch keinem breiten Publikum vorgestellt worden sein. Sonst gab es keine Einschränkungen für die Künstler. Ob traditionelle Gefäßvarianten, Skulpturen, Flachglas, vor der Lampe geblasen, kombiniert mit anderen Techniken - alles ist erlaubt.

So bekommt das Publikum mit über 130 Arbeiten einen breiten Überblick über den Leistungsstand, die Vielfältigkeit und die Kreativität der in Deutschland arbeitenden Glaskünstler.

Fallen zunächst vor allem die großen, freistehenden Werke auf, so lohnt es sich doch, einen genauen Blick in die Vitrinen zu werfen, betonte Museumsleiterin Dagmar Ruhlig-Lühnen. In ihrer Eröffnungsansprache. Denn auch dort finde man wahre Kleinode, die gerade durch ihre winzige Größe bestechen.

Während eine Fachjury über die Vergabe des Immenhäuser Glaspreises entscheidet, ist auch das Publikum gefragt. Es kann per Wahlzettel seinen Favoriten wählen, der ebenfalls auf der Finissage am 10. Oktober gekürt wird.

Parallel zur Ausstellungseröffnung freute sich Bürgermeister Herbert Rössel, den neuen Schriftzug „Glasmuseum“ an der Außenwand des Gebäudes präsentieren zu können. „Manches, was man gerne hätte, braucht Zeit“, so Rössel. „Zwar gab es eine Beschilderung hin zum Glasmuseum - aber es stand nicht dran.“ Gerade im Hinblick auf den Hessentag hofft die Stadt Immenhausen, mit dem von der Bahnstrecke aus gut sichtbaren Edelstahl-Schriftzug Besucher ins Museum locken zu können.

Von Gitta Hoffmann

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