Betriebe zum Kennenlernen

Berufsinformationstag an Freiherr-Vom-Stein-Schule in Immenhausen

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Als Ansprechpartner bei Fragen zur Ausbildung an der Altenpflegeschule der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen stellten sich (von links) Thomas Franke, Marion Ernst und Anna Passinger den Fragen der Schüler.

Immenhausen. Freiherr-vom-Stein-Schule in Immenhausen bietet seinen Schülern regelmäßig Einblicke in verschiedene Berufe. Jetzt ist ein dauerhafter Berufs-Infopoint geplant.

Dichtes Gedränge herrschte in der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule (FvSS): Die Jahrgänge acht bis zehn waren eingeladen, über ihre Schullaufbahn hinaus in die Zukunft zu blicken. 

Die Schüler informierten sich über verschiedene Berufe 

Ein Dutzend gewerbliche Anbieter, Dienstleister und Vertreter der öffentlichen Verwaltung kamen direkt in die Mittelstufenschule, um auf der schulinternen Berufemesse die Jugendlichen über denkbare berufliche Perspektiven zu informieren.

Berufsorientierung wird in der FvSS besonders großgeschrieben. Im Schulamtsbezirk ist sie nach Auskunft von Direktorin Brigitte Kastell die einzige kooperative Gesamtschule, die im praxisorientierten (Hauptschulabschluss) und mittleren Bildungsgang (Realschulabschluss) jede Woche einen Unterrichtstag in den Berufsschulwerkstätten ermöglicht. 

In der Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar nehmen die Immenhäuser Gesamtschüler schon früh unmittelbar Einblick in die verschiedensten Berufsfelder.

Die Berufsberatung an der FvSS soll zur festen Instanz werden

Die Beratung bei der Berufsorientierung wie auch die Präsentation von Firmen bekommen überdies an der FvSS in näherer Zukunft einen eigenen festen Ort.

Anstelle der jetzt noch hierfür genutzten Aula soll durch einen Umbau ein großer Raum als dauerhafter Berufs-Infopoint geschaffen werden. Diese Initiative von Schule und Landkreis unterstützt die EU mit Fördergeld.

Hier informieren sich Julian Bergmann (links) und Mike Nowak bei Revierförster Michael Heyer vom Forstamt Reinhardshagen und dem Forstazubi Hagen Batz (rechts).

Ziel der Berufemesse mit Ausstellern aus Stadt und Landkreis Kassel war das Zusammenbringen von Anbietern und potenziellen Nutznießern. 

Gleich neben dem Klassenzimmer von Angesicht zu Angesicht Kontakte zu knüpfen mit Anbietern von Praktikums- und Ausbildungsplätzen stelle ein niedrigschwelliges Angebot dar, das von den Schülern gerne genutzt werde, hieß es von Seiten der Schule.

Auszubildende als Ansprechpartner für die Schüler 

Dass diverse Aussteller eigene Azubis gleich mitbrachten, um sie aus ihrer persönlichen Perspektive berichten zu lassen, erleichterte den Schülern den Zugang zu den Unternehmen zusätzlich. Geboten wurde auf der Messe ein breiter Berufemix.

Zeit für den erhofften Berufsnachwuchs investierten sowohl lokale als auch überörtliche Ausbildungsanbieter bis hin zum Kasseler Branchengiganten SMA.  Als Magnete erwiesen sich Infostationen mit praktischen Vorführungen. Seit gut fünf Jahren gibt es an der FvSS die in der Vorbereitung aufwändige Berufemesse. Erstmals war diesmal die Kreishandwerkerschaft Kassel mit zwei Baubetrieben vertreten.

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