Immenhausen: Bombenfunde beim Straßenbau erwartet

Immenhausen. Hessen Mobil rechnet damit, dass bei der Erneuerung der Landesstraße zwischen Immenhausen und Hohenkirchen ab Montag Bomben und andere Kampfmittel gefunden werden.

Die routinemäßige Abfrage beim Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen, die bei der Planung des Bauvorhabens vorgenommen wurde, ergab, dass sich der Streckenabschnitt in einem Bombenabwurfgebiet sowie im Bereich von ehemaligen Flakstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg befindet. Daher müsse grundsätzlich vom Vorhandensein von Kampfmitteln ausgegangen werden. Ein Scannen der Fahrbahn im Mai ergab, dass Kampfmittel-Verdachtspunkte vorhanden sind. Diese müssen vor den eigentlichen Straßenbauarbeiten untersucht werden.

Die Sperrung soll zehn Wochen bis zum 13. November dauern. Neben einer Verstärkung der Frostschutzschicht erhält die Fahrbahn auf 2,6 Kilometer Länge jeweils eine neue Asphalttrag- und -deckschicht. Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist eine Vollsperrung nötig. Das Land investiert hier 825.000 Euro.

Es werden zwei Umleitungen eingerichtet: Die westliche führt von Espenau über die B 7/83 nach Burguffeln und Immenhausen, die östliche von Hohenkirchen über Holzhausen nach Immenhausen und umgekehrt.

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