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Immenhausen hat im nächsten Jahr dreimal Grund zum Feiern

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Von: Bernd Schünemann

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Die Innenstadt Immenhausens im Sommer 2018 auf einem Luftbild.
Die Innenstadt Immenhausens im Sommer 2018. Im Zentrum ist die St.-Georg-Kirche zu sehen, daneben das Rathaus und unterhalb der Bereich des Frische-Marktes. © Paavo Blofield Region 2030

Es gibt mehrfach Grund zum Feiern im nächsten Jahr in Immenhausen. Vor 900 Jahren wurde der Ort erstmals schriftlich erwähnt.

Immenhausen – Im Jahr 1123 wurde der Ort erstmals schriftlich erwähnt. 1298 – vor 725 Jahren – erhielt Immenhausen Stadtrechte. Schließlich dreht sich seit 125 Jahren in der Stadt viel um Glas: 1898 wurde die erste Glashütte gegründet.

1123 wurde der Ort als „Emmenhusun“ in einer Urkunde des Dynasten (vermutlich ein Graf oder Freiherr) „Dudo de Emmenhusun“ erstmals erwähnt. Weitere Informationen dazu gibt es laut Stadtverwaltung bisher nicht. Eine Festschrift ist in Arbeit. Sie informiert über die Geschichte der Stadt, stellt das Programm vor. Außerdem haben die Immenhäuser Vereine die Möglichkeit, sich darin vorzustellen.

Alle drei Jubiläen nimmt die Stadt zum Anlass, 2023 mehrfach zu feiern. In mehreren Blöcken wird das Jubiläumsjahr begangen, kündigt Carsten Siebert, Sprecher des Festausschusses, an. Es sei zwar das Jubiläum von Immenhausen. Siebert unterstreicht aber, dass das Fest für die Bürger aller drei Stadtteile gestaltet werde – und natürlich für viele Gäste von außerhalb. Den Auftakt zum Jubiläumsjahr gestaltet die TSV Immenhausen: Sie lädt zur Silvesterparty in der Jahn-Turnhalle ein (Details dazu im Service-Artikel unten). Dort wird in das Jubiläumsjahr hineingefeiert.

900-Jahr Feier in Immenhausen: Fest findet im April statt

Die „offiziellen“ Veranstaltungen mit Festkommers, buntem Abend und Frühschoppen finden am letzten Aprilwochenende statt. Das Feiern wollen die Organisatoren mit Hilfe verbinden. Der Erlös des Benefizkonzerts des Landespolizeiorchesters soll dem Kuratorium Aktion für behinderte Menschen im Kreis Kassel zur Verfügung gestellt werden.

Beim Feiern nimmt der Festausschuss alle Generationen in den Blick. So erhalten am 18. August Immenhäuser Musiker die Möglichkeit aufzutreten. Am Samstag, 19. August, findet der Hauptact des Festes statt: Für den Tag hat die Stadt die „Dorfrocker“ engagiert. Die Party-Rocker aus Unterfranken sollen im Bernhard-Vocke-Stadion für Stimmung sorgen. Mit dabei ist der Mallorca-Sänger Micha von der Rampe.

Die Glashütte Süßmuth neben dem Immenhäuser Bahnhof.
125 Jahre Glas-Geschichte stehen 2023 in Immenhausen ebenfalls im Blickpunkt. Im Bild die Glashütte Süßmuth neben dem Bahnhof. © Stadtarchiv Immenhausen

Immenhausen hat dreimal Grund zum Feiern – 900 Meter lange Tafel ist geplant

Eine besondere Veranstaltung soll auch die 900-Meter-Tafel werden. Familien, Freundeskreise, Gruppen, Vereine, Schulklassen können dafür kostenlos Plätze buchen. Die Tafel wird in der Bahnhof- und Mittelstraße aufgestellt. Der gebuchte Tafelbereich kann nach eigenem Geschmack gestaltet und bestückt werden. Dazu habe es schon viele Anfragen gegeben, sagte Siebert. „Gemütlich sitzen, trinken, essen und Spaß haben“ stehe im Mittelpunkt. „Immenhausen soll mit seinen Stadtteilen an der Tafel zusammenrücken“, ergänzte Carsten Siebert.

Bürgermeister Lars Obermann dankte den Organisatoren für ihre Arbeit für das Festjahr. Die Arbeit sei gut verteilt. Wichtig sei die Bildung der Arbeitsgruppen, die sich einzelnen Themen widmen. Carsten Siebert ergänzte, dass das Organisatorenteam von den Erfahrungen anderer Feste profitieren wolle und könne.

Das Logo für das Festjahr orientiert sich am Stadtwappen mit Hufeisen-, Eulen- und Pascheburg-Turm. Der Immenhäuser Jürgen Bietendorf hat das Logo gestaltet. „Modern und bunt“ solle es die Symbole der Stadt aufnehmen und zeigen, erläuterte Siebert. (Bernd Schünemann)

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