Immenhausen: Ute Krug soll Stadträtin werden

Ute Krug

Immenhausen. Nach dem Erfolg von CDU und Freier Liste (FL) bei der Kommunalwahl am 6. März fanden nun die ersten Beratungsgespräche zwischen den beiden Fraktion statt.

Demnach wollen FL und CDU gemeinsam den Antrag stellen, die Hauptsatzung der Stadt Immenhausen so zu ändern, dass im Magistrat statt wie bisher sechs sieben ehrenamtliche Mitglieder vertreten sind. Das hätte zur Folge, dass der SPD als immer noch stärkster Fraktion drei Sitze im Magistrat zufallen würden, der FL zwei und der CDU ebenfalls zwei. Dazu kommt Bürgermeister Jörg Schützeberg.

Expertin für Ausschreibungen

Außerdem haben sich beide Fraktionen darauf geeinigt, dass Ute Krug aus dem Stadtteil Holzhausen im Zuge einer gemeinsamen Listenwahl auf Platz 1 kandidieren soll und damit im Fall der mehrheitlichen Annahme Erste Stadträtin würde. Mit Ute Krug, die bereits seit fünf Jahren für die FL im Magistrat tätig ist, habe man eine Verwaltungskraft und Expertin insbesondere auf dem Gebiet des Ausschreibungswesens gefunden, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktionen.

Hartmut Lind

Als weitere Kandidaten auf der gemeinsamen Wahlliste von CDU und FL wurden Hartmut Lind (CDU), Jürgen Schäfer (FL) und Diethelm Robrecht aufgestellt. Weitere Bewerber würden demnächst noch benannt.

CDU und FL haben sich außerdem darüber verständigt, der SPD den Vortritt für die Besetzung des Stadtverordneten-Vorstehers zu geben. Bisher hatte das Amt Friedhelm Panteleit (SPD) inne. Er leitete kürzlich seine letzte Stadtverordneten-Sitzung und wird nicht mehr zur Wahl antreten.

„Über das weitere Vorgehen zur Besetzung des Haupt- und Finanzausschusses sowie des allgemeinen Bau- und Siedlungsausschusses, der Kommissionen und der sonst noch zu besetzenden Gremien gibt es in den nächsten Tagen noch Abstimmungsgespräche“, so FL und CDU.

Die bisherigen Einigungen seien die logische Konsequenz aus dem Wahlergebnis vom 6. März, wonach die SPD ihre absolute Mehrheit verloren hat. Ein „weiter so wie bisher“ mit einem Bürgermeister und einem Ersten Stadtrat aus den Reihen der SPD habe der Wähler nicht gewollt.

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