Bewerberin für das Amt

Immenhausen: Ute Krug tritt für Freie Liste als Bürgermeisterkandidatin an

FL-Fraktionssprecher Malte Fehling überreicht Bürgermeisterkandidatin einen Blumenstrauß.
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Blumen für die Kandidatin: Fraktionssprecher Malte Fehling überreichte einen Strauß an Ute Krug nach ihrer Wahl zur FL-Bürgermeisterkandidatin.

Das Bürgermeisteramt in Immenhausen scheint attraktiv zu sein: Seit Mittwochabend steht Ute Krug als dritte Bewerberin um die Nachfolge von Amtsinhaber Jörg Schützeberg fest.

Immenhausen – In einer Versammlung der Freien Liste stimmten die mehr als 20 stimmberechtigten Anwesenden in Mariendorf geschlossen für die Kandidatur der 52-Jährigen.

Anfragen oder Bewerbungen von außerhalb sind im Rathaus aber noch nicht eingegangen. Gewählt wird der neue Bürgermeister am Tag der Bundestagswahl am 26. September.

Krug: „Weiß, was auf mich zukommt“

Ute Krug ist in der Immenhäuser Kommunalpolitik bekannt: Sie wurde in der konstituierenden Sitzung des Stadtparlaments Ende April als Erste Stadträtin und damit Stellvertreterin des Bürgermeisters wiedergewählt. „Deswegen weiß ich, was auf mich zukommt“, sagt die Kandidatin im Pressegespräch nach der Nominierung.

Mit dem Gedanken, Bürgermeisterin zu werden, habe sie sich schon länger beschäftigt. Jetzt habe sie nach Absprache mit ihrer Familie sich entschieden, zu der Wahl anzutreten. Dabei unterstütze sie nicht nur die Familie. „Ich habe ein tolles Team hinter mir“, sagte Krug mit Blick auf ihre Unterstützer aus der Freien Liste.

Bezahlbarer Klimaschutz

Was reizt sie am Amt der Bürgermeisterin? Immenhausen habe eine tolle Infrastruktur. Die müsse erhalten und ausgebaut werden. Alle drei Stadtteile müssten für die kommenden Generationen attraktiv gestaltet werden, nannte sie als Ziel im Falle ihrer Wahl. Dann wolle sie das Gespräch mit Bürgern und Gewerbetreibenden suchen, die Vereine unterstützen und sich für den Erhalt der „wunderschönen Natur“ um Immenhausen einsetzen. Ein Klimaschutzkonzept sei wichtig. Das müsse „für Menschen mit kleinem Portemonnaie“ bezahlbar bleiben.

„Wenn wir blühende Ortschaften haben, profitieren wir alle“, ergänzte die Kandidatin. Sie hält einen Brückenschlag zwischen Kernstadt und Stadtteilen für notwendig: Jeder Ort fürchte, dass er zu kurz komme. „Tolle Wahlversprechen“ wolle sie nicht machen, weil sie wisse, dass Kommunalpolitik nur in engen Grenzen möglich ist. (Bernd Schünemann)

Seit zehn Jahren in der Kommunalpolitik

Ute Krug ist 52 Jahre, verheiratet und Mutter eines Sohns und einer Tochter. Sie wurde in Grebenstein geboren und lebt seit 30 Jahren in Immenhausen. Nach dem Abitur machte sie eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete bei verschiedenen Speditionen. Seit 2007 ist sie beim Land Niedersachsen angestellt, das Arbeitsverhältnis ruht derzeit. Seit zehn Jahren engagiert sie sich für die Freie Liste in der Kommunalpolitik. Derzeit arbeitet sie ehrenamtlich im Impfzentrum.

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