Bettentrakt wird günstiger

18 Millionen Euro Investition: Lungenfachklinik Immenhausen

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Neubau Erweiterung Lungenfachklinik Immenhausen: Der Neubau am Computer bearbeitet ohne Baustellen-Drumherum

Die Lungenfachklinik Immenhausen investiert 18 Millionen Euro in Modernisierungen und Neubau.

Vor den Sommerferien will die Lungenfachklinik Immenhausen ihren Neubau einweihen. Das kündigten Chefarzt Dr. Stefan Andreas und Verwaltungsleiter Wilfried Gründel an. In Betrieb ist der sechsstöckige Bau (mit Keller und Techniktrakt auf dem Dach) bereits. Er wird derzeit „eingewohnt“, sagt Gründel. 80 Betten stehen dort für Patienten zur Verfügung.

Was die beiden Klinik-Chefs dabei besonders erfreut: Der Kostenrahmen von rund 18 Millionen Euro wird nicht nur eingehalten, sondern sogar etwas unterschritten. Das führt der Verwaltungsleiter unter anderem auf die gute Arbeit des Kasseler Planungsbüros RSE zurück, das dieses größte Bauprojekt der Immenhäuser Philippstiftung betreut. Die Zahl ihrer Betten wird die Klinik nicht vergrößern. Weiterhin werden insgesamt 107 Patientenbetten vorgehalten, sagt Gründel.

Prof. Dr. Stefan Andreas, Chefarzt in Immenhausen

Mehr Parkmöglichkeiten für Besucher

Im bisherigen Klinikgebäude ging es beengt zu. Künftig entsprächen die Zimmer den Normmaßen. Für verschiedene Behandlungsbereiche gebe es jetzt deutlich mehr Platz. Von den 18 Millionen Euro flossen sieben in die Haustechnik, ergänzt Gründel. Für die Verkabelung der Computer und technischer Geräte wurden 30 Kilometer Leitungen verlegt.

Wilfried Gründel, Verwaltungsleiter

Im Zuge der weiteren Bauarbeiten sollen neue Parkplätze für die Mitarbeiter angelegt werden, sagte Gründel. Das schafft auch mehr Parkmöglichkeiten für Besucher auf dem Gelände.

Parallel zu den noch laufenden Arbeiten wird der Altbau – Verwaltungsleiter Gründel spricht lieber von Bestand – modernisiert. Dort wird unter anderem für die Palliativstation mehr Platz zur Verfügung stehen. Die Station soll auf acht bis zehn Betten vergrößert werden. Der Bedarf ist vorhanden. Auch für das Weaning gibt es mehr Platz. Bis zu 20 Patienten können in der Station betreut werden, die langzeit-beatmeten Menschen hilft, wieder selbst atmen zu können. 

Kleine Klinik bewahrt Selbstständigkeit

DieImmenhäuser Lungenfachklinik ist nach Angaben von Verwaltungsleiter Wilfried Gründel eines der wenigen kleinen Krankenhäuser Deutschlands, das noch vollkommen selbstständig arbeitet und keinem Verbund oder Konzern angehört. Insgesamt investiert die Klinik 22 Millionen Euro. Für die Modernisierung des „Bestandsgebäudes“ sind etwa vier Millionen Euro vorgesehen. Die Modernisierung finanziert die Klinik, für den Neubau gibt es vier Millionen Euro Zuschuss vom Land.

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