Sieben Monate Bauphase

Immenhausen und Reinhardshagen: Glasfasernetz kommt ab Frühjahr 2019

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Die beiden Kommunen werden an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen: In Immenhausen und Reinhardshagen haben bis Montag gut 40 Prozent der Haushalte den Vertrag mit der Deutschen Glasfaser (DG) unterzeichnet.

Das teilte das Unternehmen am Dienstag bei einem Pressegespräch im Immenhäuser Rathaus mit.

Nach der Werbephase tritt nun nach außen hin erst mal Ruhe ein. Das Unternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Borken bereitet die Ausbauphase vor, kündigte DG-Projektleiter Lennart Götte an. Mit dem Baustart zur Verlegung der Kabel rechnet er im Frühjahr 2019. Ein bis zwei Monate später könnten die ersten Hausanschlüsse gelegt werden, sagte Götte. 

Je näher man in beiden Gemeinden an den Hauptverteilern wohne, desto schneller komme das Glasfaserkabel ins Haus. Er geht davon aus, dass die Bauphase in sechs bis sieben Monaten abgeschlossen wird, ergänzte der Projektleiter. Die Arbeiten sollen – wie in der Abschlussphase für die Verträge – in den beiden Kommunen parallel laufen.

Weil es beim Verlegen von Datenleitungen in Reinhardshagen Probleme gegeben hatte, bat Bürgermeister Fred Dettmar die DG eindringlich, den Beginn der Bauarbeiten anzukündigen. Dann könnten die Bewohner rechtzeitig informiert und neue Probleme vermieden werden.

Sowohl in Reinhardshagen als auch in Immenhausen sei die von der DG gesetzte 40-Prozent-Quote knapp erreicht worden, erklärte Götte. Deshalb sei der Endspurt am vergangenen Wochenende für beide Orte wichtig gewesen, um das Ziel zu erreichen. Der Projektleiter erinnerte daran, dass Skeptiker gesagt hätten, die Quote sei in acht Wochen nicht zu erreichen. 

Der Reinhardshäger Bürgermeister Fred Dettmar stellte fest, dass Glasfaser vor einem dreiviertel Jahr noch gar kein Thema in der Region gewesen sei. Er räumte ein, dass für manchen die Werbung des nordrhein-westfälischen UnternehmensSieben sehr intensiv gewesen sei. 

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