Immenhausen wirbt mit neuem Slogan

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Neuer Werbespruch: Zwar nicht auf dem Ortsschild, wie hier simuliert, aber in der touristischen Werbung will Immenhausen künftig mit dem Zusatz „glasklar“ werben, unter anderem als Hinweis auf die Glasgeschichte.

Immenhausen. Die Stadt Immenhausen wirbt künftig für sich mit dem Slogan „Immenhausen - glasklar!"

Wie Bürgermeister Herbert Rössel jetzt den Stadtverordneten berichtete, hat der Magistrat damit das Ergebnis des Bürgervotums bestätigt und sich klar für den Gewinner-Spruch ausgesprochen. Von 127 Bürgern hatten sich 66, das sind über 50 Prozent, für „glasklar“ ausgesprochen.

Vorausgegangen war ein Ideenwettbewerb, in dem aus der Bevölkerung 112 Vorschläge eingingen, aus denen wiederum eine Bewertungskommission die zehn besten auswählte. Diese wurden den Bürgern zur Abstimmung vorgelegt. An diesem Votum beteiligten sich immerhin noch 127 Personen (das sind zwei Prozent der Bürger), von denen sich über die Hälfte für „glasklar“ entschied, 22 Stimmen erhielt „Meine Stadt erleben“ und 13 Stimmen gab es für „Zukunft mit Tradition“.

Dieses eindeutige Ergebnis wurde vom Magistrat bestätigt, unter anderem, wie Rössel sagte, weil der Slogan als einziger einen direkten Bezug zur Stadt darstelle.

Der Spruch sei doppeldeutig. Für die einen sei mit dem Slogan ein glasklares Bekenntnis zur Stadt verbunden. Für die anderen, die sich in der Geschichte besser auskennen, sei die Verbindung zur Glashüttengeschichte erkennbar, die vor fast 20 Jahren durch Insolvenz endete.

Keine Schauproduktion 

Leider, so sagte der Bürgermeister auf Nachfrage, sei es bislang nicht gelungen, auf dem ehemaligen Glashüttengelände neben dem Glasmuseum eine Schauproduktion anzusiedeln, bei der etwa im ehemaligen Pförtnergebäude vor der Lampe wieder Glas geblasen wird. Rössel: „Vielleicht gelingt uns das nochmal“.

Ziel des Slogans sei es, eine positive Einstellung zur Stadt zu vermitteln. Wo und wie der Slogan konkret verwendet wird, auf Aufklebern, in Briefköpfen oder anderen Gelegenheiten, muss noch geklärt werden. Zudem sei es denkbar, den Werbespruch zu erweitern oder auch noch um einen weiteren Spruch zu ergänzen.

Im Zuge der Diskussionen im Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) der Dorferneuerung werde man sicher darauf zurückkommen, sagte Rössel. (tty)

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