Kita-Neubau mit Fahrstuhl und Elterncafé in Immenhausen

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Grundsteinlegung: Dachdeckermeister Robert Lange (rechts) lötet die Zink-Zeitkapsel. Darin befindet sich unter anderem eine HNA-Ausgabe des vergangenen Freitags. Das beobachtet auch Bürgermeister Herbert Rössel (links).

Immenhausen. Für 2,9 Millionen Euro wird die Kindertagesstätte am Kirchweg in Immenhausen neu gebaut, saniert und erweitert.

Nun wurde der Grundstein für den Neubau gelegt. Rund 80 Gäste waren gekommen, um den Start der Bauarbeiten zu feiern. 2017 sollen die Arbeiten am Kindergarten komplett abgeschlossen sein. „Bisher wurde noch kein Projekt so vorbereitet und Entscheidungsprozesse so transparent vollzogen“, sagte Bürgermeister Herbert Rössel. Seit 2010 wurden die Planierung immer wieder diskutiert - Elternbeiräte, Verwaltung, Fraktionen und die Öffentlichkeit hätten stets zusammengearbeitet.

Im zweigeschossigen Neubau sollen mehrere Funktionsräume sowie eine Küche und sechs neue Gruppenräume entstehen, einer soll an den Empfangsbereich angeschlossen werden, sodass ein großes Foyer mit Elterncafé für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Ein Fahrstuhl sorgt zudem für Barrierefreiheit. Im Sommer 2016 soll der Neubau fertig sein, den die Kinder dann während der Sanierung des Altbaus beziehen. Dort entstehen zwei neue Gruppen- sowie mehrere Funktionsräume. Unter anderem soll auch ein neuer Parkplatz gebaut werden und das Außengelände auf den gesamten Bereich zwischen Stadtmauer und Fußweg erweitert werden. Auf der großen Fläche sollen dann getrennte Bereiche für Unter- und Über-Dreijährige entstehen. Die funktionale Gliederung und die Ausweitung des Betreuungsangebots seien die maßgeblichen Gründe für die Kita-Erweiterung. Auch eine energetische Sanierung sei notwendig gewesen.

Im Mittelpunkt beim Kita-Bau stehe die Barrierefreiheit, so Rössel. Kinder mit Behinderungen sollen sich möglichst ohne Einschränkungen im Kindergarten bewegen können, Inklusion stehe künftig im Fokus. „Kinder, insbesondere die mit Handicaps, sollen hier die bestmögliche Förderung erfahren“, sagte der Verwaltungschef. Die Kosten für die gesamten Bauarbeiten beliefen sich auf 2,9 Millionen Euro - 180 000 Euro weniger als 2014 veranschlagt wurden, betonte Rössel. Zwei Drittel der Kosten werden über den Denkmalschutz gefördert.

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