Wirtschaftlicher Betrieb war offenbar im Frühjahr und Winter nicht möglich

Gaststättenpächter kündigt: Lösung für Schwimmbad muss her

Wechselnde Pächter: Der Gaststättenbetreiber des Immenhäuser Hallen- und Freibads hat zum Ende des Jahres gekündigt. Jetzt sucht die Stadt einen neuen Pächter. Foto: privat

Immenhausen. Der Pächter der Immenhäuser Schwimmbadgaststätte, Thedoros Zoiras, hat das Pachtverhältnis zum Ende des Jahres gekündigt.

Das teilte Bürgermeister Herbert Rössel jetzt mit. Laut Zoiras ließ sich die Gaststätte im Winter und Frühjahr nicht wirtschaftlich betreiben.

Thedoros Zoiras

Die gute Nachricht: Ein potenzieller neuer Pächter hat sich bereits bei der Stadt gemeldet. Wie wichtig es ist, schnell einen neuen Pächter zu finden, der die Gaststätte auch langfristig betreibt, brachte Rössel in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung auf den Punkt: „Ein Bad lebt von einer funktionierenden Gastronomie, eine Gastronomie von einem funktionierenden Bad“, sagte der Rathauschef.

Die Fraktion Freie Liste hatte in der Sitzung deshalb einen Prüfantrag zum Thema Schwimmbad gestellt. In diesem heißt es, dass die Stadt Immenhausen prüfen soll, „ob im Hallenbad eine bauliche Veränderung möglich ist, damit die Gäste ohne Umwege die Schwimmbadgaststätte besuchen können“. Denn bisher müssen Gäste einen Umweg über das Freibad machen oder das Hallenbad ganz verlassen, um in die Gaststätte zu gelangen. Vor allem der Weg über das Freibad in den Wintermonaten sei nicht zumutbar.

„Damit die Schwimmbadgaststätte wieder ein beliebteres Pachtobjekt für Gastronomen wird, muss diese aufgewertet werden“, sagte Fraktionsvorsitzender der Freien Liste, Malte Fehling. Denn die Gaststätte ist seit Jahren ein Problem, da Pächter in der Vergangenheit nach nur kurzer Zeit gewechselt haben. Oft sei der geringe Umsatz ein Grund für die Kündigung der Pachtverträge gewesen.

Die Klingel im Schwimmbad ist für die Freie Liste keine Lösung, da sie kaum genutzt werde. Diese hatte der Förderverein des Schwimmbads installiert. So können Gäste mithilfe einer Gegensprechanlage mit der Bedienung der Gaststätte sprechen und zum Beispiel Getränke bestellen. „Die Klingel ist eine Notlösung und wird selten genutzt“, sagt auch Lars Obermann, Fachbereichskoordinator Kommunale Einrichtungen und Finanzmanagement.

Der Prüfantrag der Freien Liste wurde in der Stadtverordnetenversammlung von allen Fraktionen einstimmig beschlossen.

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