Lungenklinik baut für 14 Millionen Euro an

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Lungenfachklinik Immenhausen

Die Lungenfachklinik Immenhausen wird für 14 Mio. Euro modernisiert und erweitert. Sie ist das einzige Lungentumorzentrum in Nordhessen und Lehrklinik der Universität Göttingen.

Mit der Investition reagiere man auf die steigende Nachfrage nach Behandlungen und erhöhten Platzbedarf durch neue Methoden, erklärt Wilfried Gründel, Geschäftsführer der Philippstiftung, in deren Trägerschaft die Klinik steht.

Seit zehn Jahren hat die Klinik den Anbau geplant. „Nun ist die Finanzierung gesichert, wir werden mit einem hohen Eigenanteil mitfinanzieren“, sagt Gründel. Allerdings hoffe man noch auf weitere Zuschüsse. Jüngst wurden zwei Millionen aus dem hessischen Krankenhausbauprogramm 2015 zugesagt, über die Stadt Immenhausen wurde ein Darlehen über drei Millionen Euro von der Wirtschaftsbank (Wi) Hessen beantragt. Am Ende hofft die Stiftung, bei einem Eigenanteil von vier Millionen Euro zu landen.

Der Verwaltungsrat des gemeinnützigen Vereins hat bereits grünes Licht für weitere Schritte gegeben. Läuft die Fachplanung zügig ab, könne bereits im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden. Und das ist dringend nötig. Denn die Klinik ist seit Jahren auf Wachstumskurs: „Wir stellen permanent ein“, sagt Gründel. Bezifferte die Klinik ihre Mitarbeiterzahl vor fünf Jahren mit 180, liegt sie heute bei 225. Damit ist das Krankenhaus der größte Arbeitgeber in Immenhausen und einer der größten in der Nordspitze.

Die Bettenzahl von 107 wird durch den Anbau nicht wachsen. Stattdessen soll der gewonnene Raum genutzt werden, um die beengten Platzverhältnisse zu entzerren. Die Stadt Immenhausen ist auch im Boot. Sie wird voraussichtlich für die drei Millionen Euro der Wi-Bank bürgen. Angesichts der guten Finanzlage der Philippstiftung sei das aber „kein Risiko“, sagt Bürgermeister Herbert Rössel.

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