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Neuer Nistplatz für Mauersegler in Immenhausen

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Von: Bernd Schünemann

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Schüler der Immenhäuser Lili-Jahn-Schule stehen mit Thomas Ackermann vom Landkreis auf dem Schulhof. Ackermann hat den Schülern der Umwelt-AG einen Nistkasten für Mauersegler mitgebracht.
Kreisbeigeordneter Thomas Ackermann übergab den Nistkasten für Mauersegler an die Schüler der Umwelt-AG der Immenhäuser Lili-Jahn-Schule, von links Kira Kirchmeier, Mona Rittner, Nele Kaiser, Ben Ebner, Tim Lehnard und Jannik Barthel. Dahinter von links Angelika Schröder (Artenschutzbeauftragte beim Landkreis), Christiane Kemper (Leiterin Umwelt-AG) sowie Schulleiterin Heike Schneider. © Bernd Schünemann

Umwelt- und Naturschutz sind an der Immenhäuser Lili-Jahn-Schule wichtige Themen. An der Grundschule gibt es eine Umwelt-AG, die sich auch um Vögel kümmert.

Immenhausen – Die Schülerinnen und Schüler versuchen nicht nur, Müllmengen zu verringern und Energie zu sparen. Sie setzen sich auch für Nistplätze für Vögel ein. Deswegen überreichte jetzt der Kreisbeigeordnete Thomas Ackermann einen Nistkasten für Mauersegler. Ackermann ist Dezernent beim Landkreis für Umwelt und Klimaschutz.

Schon Nisthilfen für Rotschwänze

Nisthilfen für Meisen, Rotschwänze und Zaunkönige hängen bereits auf dem Schulgelände, das an einen Gehölzstreifen grenzt, in dem verschiedene Vogelarten zu beobachten sind. Als jüngstes Projekt hat die Schule eine Benjeshecke aus dem Schnittgut von Heckenschnitt auf ihrem Gelände angelegt. Um weiteren Arten zu helfen und die Nistplatzsuche zu erleichtern, helfe der Landkreis mit Nistkästen aus dem Projekt „Neues Zuhause für Sperlinge, Mauersegler und Co“, sagte Ackermann.

Ackermann erklärte, dass in der Natur beispielsweise Mücken wichtig seien, auch wenn sich die Menschen meist von ihnen gestört fühlten. So ernähren sich viele Vögel von den Insekten. Dazu zählen auch die Mauersegler. Wo Mauersegler leben und jagen, gebe es deswegen weniger Insekten, erzählte Ackermann den Schülern. Eine Koexistenz mit der Natur sei wichtig, denn nur so sicherten sich die Menschen auch ihre eigene Zukunft.

Platz für rasante Flieger

Die Schüler schauten sich mit Ackermann und Schulleiterin Heike Schneider die Gebäudewand an, an der die rasanten Flieger künftig ihren Nachwuchs großziehen können. Die Schüler aus der Klasse 4c, die derzeit an der Umwelt-AG teilnehmen, erfuhren auch, dass diese Vögel fast ihr gesamtes Leben in der Luft verbringen.

Die Lili-Jahn-Schule wurde für ihre Umweltarbeit bereits mit dem Naturschutzpreis des Kreises ausgezeichnet. Außerdem war sie erfolgreich beim Wettbewerb „Clever fürs Klima“. Seit vier Jahren sei sie als Umweltschule anerkannt, sagt Schneider. (Bernd Schünemann)

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