Omnibusbahnhof Immenhausen wird umgebaut

Soll im nächsten Jahr schöner und sicherer werden: der Zentrale Omnibusbahnhof in Immenhausen. Foto: Ziemann

Immenhausen. Mit 405.000 Euro unterstützt das Land die Stadt Immenhausen beim Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) am Schulzentrum.

Das teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir in Wiesbaden mit. Das Land trägt damit den Großteil der Gesamtkosten von 565.000 Euro.

Von den übrigen Kosten übernimmt laut Bürgermeister Herbert Rössel zwei Drittel der Landkreis, ein Drittel zahlt Immenhausen. „Zusätzlich werden wir noch den Ziegeleiweg am ZOB sanieren, der ist marode und kaputt“, sagt der Rathauschef. Die Kosten dafür schätzt Rössel auf etwa 120.000 Euro.

Konkret sollen vier parallel nutzbare Bushalteplätze mit speziellen Hochbordsteinen entstehen, die gehbehinderten Menschen einen nahezu stufenlosen Einstieg in die Busse ermöglichen. Weiterhin sollen die maroden Überdachungen über den Halteplätzen ausgetauscht werden, ein überdachter Fahrradabstellplatz entstehen sowie fünf Kurzzeitparkplätze für Autos, von denen einer für Behinderte reserviert ist. Laut Aussagen des Landes beginnen die Bauarbeiten im März 2016 und sollen zwölf Wochen dauern.

„Der Bahnhof wird nach dem Umbau noch sicherer für die Kinder sein“, sagt Rössel. Dieser wird nämlich vorrangig für den Schulbusverkehr genutzt. Busse fahren ab dort nach Espenau, Mariendorf und Holzhausen.

Weil dort kein richtiger Linienbusverkehr fährt, könne auch auf eine Anzeigentafel verzichtet werden. Diese war nämlich ursprünglich geplant, ist aber laut Rössel teuer und nicht unbedingt nötig. „Wenn die Kinder aus der Schule kommen, wissen sie, dass ihr Bus fährt.“

Natürlich könne auch jeder, der kein Schüler ist, die Busse nutzen, so Immenhausens Bürgermeister.

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