Nächster Teil des Kinoerfolgs in Arbeit

Ostwind-Dreh in Waitzrodt: Filmleute schon fast heimisch

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Spaß am Ostwind-Filmset auf Gut Waitzrodt haben (von links): Ewa Kalström (Produzentin), Hauptdarstellerin Hanna Binke, Stefanie Marschner (Förderreferentin Hessen-Film), Hengst Ostwind, Pferdetrainerin Kenzie Dysli (verdeckt) und Katja von Garnier (Regisseurin). 

Immenhausen. „Es war für das Team schon so ein bisschen, als ob wir wieder nach Hause kommen“, berichtet Produzentin Ewa Karlström. Sie dreht momentan mit ihrem Team für "Ostwind 3".

Auch im dritten Teil des Kino-Pferdefilms dient das Gut Waitzrodt bei Immenhausen wieder als Kulisse – allerdings ist das Wetter deutlich ungemütlicher als 2012 und 2014.

„Das wollten wir aber auch. Im Film ist auf dem Gut gerade Winter. Deswegen hat es super gepasst, dass es am Dienstag geschneit hat“, sagt Karlström. Außerdem sorge, im Kontrast zum beständigen Nieselregen, die Belegschaft des Guts für eine tolle Atmosphäre und gute Stimmung im Team. Die Zusammenarbeit mit Pächter Joachim Sommer lobt die Produzentin besonders. Auch wohnen viele Crewmitglieder nun schon zum dritten Mal in den selben Ferienwohnungen und Hotels.

Das dortige Personal freut sich über die ungewöhnlichen Gäste – durch die sich auch ungewöhnliche Gelegenheiten ergeben. Ángel Pinar, der als zweiter Regieassistent für Komparsen sorgt, berichtet: „13- oder 14-jährige Mädels finde ich natürlich schnell, aber wir brauchen auch erwachsene Männer. Mit den Kellnern auf Schloss Wilhelmsthal verstehe ich mich super – und die waren sofort dabei.“ Drei von ihnen werden wohl im Film zu sehen sein.

Gleich 40 Komparsen kommen aus dem Umfeld des Reitvereins Gut Waitzrodt. Dessen Mitglieder können übrigens auch während der Dreharbeiten – mit kleinen Einschränkungen – den Hof nutzen. Die Vorbereitungen , bevor eine Szene gedreht werde, dauerten immer am längsten, berichtet Pächter Joachim Sommer: „Manchmal bis zu einer Stunde. Während dieser Zeit können die Vereinsmitglieder an ihre Boxen, alles ist fast wie immer. Dann schallt irgendwann der Ruf ‘Ruhe, Aufnahme!’ über den Hof und alles ist für ein oder zwei Minuten mucksmäuschenstill.“

Fast schon familiäre Atmossphäre herrsche mittlerweile zwischen den Filmleuten und den Gutsbewohnern, sagt Sommer. Regisseurin Katja von Garnier wohnt während der Dreharbeiten sogar in einer der Ferienwohnungen auf dem Hof. Für die übrigen rund 80 Crewmitglieder hat der Pächter bei der Vermittlung von Unterkünften im Hofgeismarer Altkreis geholfen.

Noch bis Montag werden die Szenen auf dem „Gestüt Kaltenbach“, wie der Hof im Film heißt, gedreht. Anfang nächster Woche entstehen auch im Holzapetal, auf Schloss Wilhelmsthal und beim Pumpenhäuschen in Beberbeck kurze Sequenzen des erfolgreichen Jugendfilms. Am Donnerstag zieht die Crew dann schon wieder weiter.

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