Zebrastreifen und Tempo-30-Zone

Straßen in Immenhausen sollen sicher sein

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Nehmen manche Verkehrsteilnehmer nicht wahr: Der Zebrastreifen auf der Mariendorfer Straße, Ecke Lohweg/Kampweg, soll angehoben werden, damit Autofahrer zum Bremsen gezwungen sind.

Immenhausen. Die Stadt Immenhausen soll verkehrstechnisch ein Stück sicherer werden – das hat das Parlament in seiner jüngsten Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen. Unter anderem soll im Abschnitt der Landstraße zwischen Kreisel und der Einmündung Lohweg/Kampweg „eine streckenbezogene Tempo-30-Zone“ eingerichtet werden.

Das beträfe das Straßenstück Hohenkircher Straße, Neue Straße und ein Teil der Mariendorfer Straße. Grundlage für den Vorstoß der CDU-Fraktion sei eine Änderung in der Straßenverkehrsordnung von Dezember 2016, nach der Kommunen Tempo 30 auch auf innerörtlichen Landesstraßen leichter umsetzen können.

„Vom Marktplatz bis Lohweg parken nur wenige Autos an den Seiten, deshalb wird der Verkehr auf diesem Abschnitt nicht auf natürliche Weise beruhigt“, sagte Lothar Dietrich. Ein Tempolimit von 30 würde den Abschnitt sicherer unter anderem für die Bewohner und Besucher der Pflegeeinrichtung, die Kinder des Kindergartens sowie für Besucher des Dorfgemeinschaftshauses machen.

Darüber hinaus soll der Zebrastreifen auf der Mariendorfer Straße, Ecke Lohweg und Kampweg angehoben werden, um Autofahrer zum Bremsen zu zwingen. „Leider wird der Zebrastreifen nicht von jedem Verkehrsteilnehmer anerkannt“, sagte Malte Fehling von der Freien Liste. Das sei besonders für Schüler gefährlich, zu deren Schulweg er gehöre. Oft stünden in den Morgenstunden Eltern mit am Zebrastreifen, die ihre Kinder darin unterstützten, ihn sicher zu überqueren.

Eine andere Alternative könnte nach Meinung der Freien Liste eine Fußgängerampel sein, die anstelle des Zebrastreifens installiert würde. Bloße Geschwindigkeitskontrollen in diesem Bereich sind für die FL-Fraktion keine Option.

Laut Gerd Bohne von Hessen Mobil kann man bei der Straßenverkehrsbehörde bisher keine Aussage darüber treffen, wie wahrscheinlich eine Umsetzung der Tempo-30 -Zone und der Anhebung des Zebrastreifens ist. „Kommune, Hessen Mobil und die Polizei bilden ein Gremium, das zusammen eine Entscheidung trifft.“ Diese richte sich nach vielen Kriterien, von denen man sich vor Ort ein Bild machen müsse.

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