Drehbeginn ist im Sommer

Teil 4 der Ostwind-Saga wird gedreht: Gut Waitzrodt wird wieder "Gut Kaltenbach"

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Bekanntes Filmduo: Hanna Binke als Mika mit Ostwind. 

Immenhausen. Aus Gut Waitzrodt wird im Sommer wieder „Gut Kaltenbach“. Dann wird dort für den vierten Teil der Pferdesaga „Ostwind“ gedreht.

Auf dem großen Pferdehof zwischen Immenhausen und Holzhausen stellt man sich darauf ein, dass es voraussichtlich in den Sommerferien turbulenter zugehen wird: Dann werden wieder eine große Filmcrew und die Schauspieler erwartet, sagt Christoph Sommer, Vorsitzender des Reitvereins Gut Waitzrodt.

Der dritte Teil des Films spielte vorwiegend in Spanien, berichtet Sommer.

„Ostwind – Auf der Suche nach Morgen“ heißt der vierte Band, der nun verfilmt wird. Und der soll wieder deutlich mehr auf dem Immenhäuser Gut spielen. Seine Tochter hat das Buch im vergangenen Jahr gelesen, erzählt Sommer.

Wenn das Filmteam anrückt, dann kommen diesmal neue Gesichter auf das Gut. Hanna Binke, die Darstellerin der jungen Reiterin Mika – ist für diese Rolle inzwischen zu alt geworden. Deswegen muss sie neu besetzt werden, die Castings laufen noch. Einen Wechsel gibt es auch in der Regie: Theresa von Eltz übernimmt das Amt von Katja von Garnier, die in den ersten drei Teilen Regie führte.

Mit Prückner und Vogel

Erwartet werden die Schauspieler Jürgen Vogel (Foto) und Tilo Prückner, der als Onkel Kaan wieder auf seiner Koppel wohnen wird, vermutet Sommer. Wie beim ersten und zweiten Teil geht der Vorsitzende des Reitvereins davon aus, dass auch jetzt wieder Statisten gesucht werden.

Jürgen Vogel

Dass der Pferdefilm fortgesetzt wird, freut auch die jungen Menschen, die auf Waitzrodt reiten. „Sie wissen, wo sie reiten“, sagt Sommer, „und das macht sie stolz.“ Auf die Mitgliederentwicklung im Reitverein Gut Waitzrodt habe der Filmdreh keinen Einfluss gehabt. Wenn ein neuer Ostwind-Film in die Kinos oder als DVD erscheint, kommen regelmäßig mehr Besucher, die dort gucken wollen. „Sie hätten gehört, dass dort der Film gedreht wurde“, erzählt der Pferdefreund. Viele Gäste schauten beispielsweise auf der Urlaubstour schnell mal auf dem Gut vorbei. Viele Fans fragten auch nach dem tierischen Hauptdarsteller: Doch „Ostwind“ ist auf dem Gut gar nicht zu finden, sagt Sommer. Das Tier lebe in Spanien.

Für die Region sei der Film eine prima Werbung, ergänzt er. Während der Dreharbeiten seien zahlreiche Hotels und Pensionen in der Umgebung ausgebucht. Mit seinen Landschaftsbildern präsentiere der Film die Region bundesweit. Mehr als eine Million Kinobesucher haben den dritten Teil „Ostwind – Aufbruch nach Ora“ gesehen. Damit zählt er zu den erfolgreichen Filmen 2017. Wann der vierte Teil der Ostwind-Reihe in die Kinos kommt, wurde noch nicht gesagt.

So verliefen die Dreharbeiten zu den vorigen Teilen von Ostwind

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