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THW-Nachwuchs kürt Landessieger auf Zeltlager in Immenhausen

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Von: Hanna Maiterth

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Auf dem zweiten Platz ist ein Team aus Nordhessen: Die Jugendgruppen vom THW Witzenhausen und Großalmerode traten zusammen an.
Auf dem zweiten Platz ist ein Team aus Nordhessen: Die Jugendgruppen vom THW Witzenhausen und Großalmerode traten zusammen an. © Hanna Maiterth

Der hessische Nachwuchs des THW hat in Immenhausen auf dem Gelände der Pfadfinder sein Lager aufgeschlagen. Zum 16. Mal treffen sich die jungen Hessen zum Landesjugendlager. Dabei finden nicht nur Workshops im Zeltlager und Ausflüge in die Region statt.

Immenhausen – Beim Landesjugendlager (LaJuLa) wird traditionell auch immer ein Wettkampf ausgetragen, dessen Gewinner im Bundeslager gegen die anderen 15 Bundesländer ins Rennen geschickt wird.

Nach der Anreise am Freitag und dem Mitgliederforum am Samstag fand der Landeswettkampf am Sonntag statt. Auf den ersten Platz schafften es die Kinder und Jugendlichen vom Ortsverband Viernheim. Sie setzten sich gegen die anderen sieben Teams durch. Knapp dahinter landeten zwei nordhessische Verbände: Die Jugendgruppen Witzenhausen und Großalmerode aus dem Werra-Meißner-Kreis hatten sich gemeinsam auf den Wettkampf vorbereitet und als Team teilgenommen. Ebenfalls aus Nordhessen war das Team aus Frankenberg. Sie belegten den siebten Platz.

Teamgeist wird beim THW groß geschrieben

An neun Stationen bewiesen die Nachwuchshelfer ihren Teamgeist, Zusammenarbeit sowie Geschick und Feingefühl im Umgang mit Werkzeugen, verletzten Puppen und unvorhergesehenen Situationen. „Die Aufgaben waren bis zur letzten Minute geheim“, sagte Martin Münd vom LaJuLa-Media-Team. Da die acht teilnehmenden Teams nur 20 Minuten Zeit für eine Aufgabe hatten, mussten sie sich schnell in die jeweiligen Herausforderungen einfinden.

An einer Station manövrierten sie eine Puppe im Schleifkorb durch einen Parcours. In der nächsten galt es, mit viel Feingefühl mittels hydraulischer Kissen und Kolben ein Brett anzuheben und mit Klötzen zu stabilisieren. Dabei durfte das Wasserglas auf dem Brett nicht verschüttet werden. „Spielend helfen lernen ist unser Motto“, erklärte Münd.

Stets kommt es bei den schwierigen Aufgaben auf Genauigkeit an: Egal, ob beim Anfertigen einer Garderobe innerhalb von 20 Minuten oder beim Transport einer Puppe durch einen Parcours.
Stets kommt es bei den schwierigen Aufgaben auf Genauigkeit an: Egal, ob beim Anfertigen einer Garderobe innerhalb von 20 Minuten oder beim Transport einer Puppe durch einen Parcours. © THW/Lukas Hannig, Repro: Hanna Maiterth

Nicht nur Witzenhausen und Großalmerode hatten sich zusammengeschlossen. Es gab zwei weitere Teams, die sich sogar erst am Samstagabend gefunden hatten und aus sechs und sieben Ortsverbänden bestanden.

Sie belegten den dritten und den sechsten Platz. „Das war eine super Leistung und spiegelt die Einsätze der Erwachsenen THW-Mitglieder wider“, sagte Claudio Ferlito vom Ortsverband Bensheim, dessen Schützlinge in den gemischten Mannschaften waren. In der Regel gehen 16 Ortsverbände beim Wettkampf an den Start, erklärt Münd.

Nach dem Wettbewerb geht es in den entspannten Teil

Aber dieses Jahr hätten gleich zwei Faktoren zu der dezimierten Teilnehmerzahl geführt. Zum einen konnten die Ortsverbände in den vergangenen zwei Jahren wegen der Pandemie nur eingeschränkt mit dem Nachwuchs arbeiten. Zwar hätten viele Online-Angebote gemacht, doch da fehlten die klassischen THW-Gerätschaften und die Interaktion. „Außerdem“, fügt Münd hinzu, „sind viele Familien in den Urlaub gefahren und somit waren zu wenig Helfer da.“

Nach dem Wettkampf können die Kinder und Jugendlichen in den entspannten Teil übergehen. Bis zur Abreise am Freitag finden Workshops, Ausflüge und gemütliche Abende im Camp in Immenhausen statt. (Hanna Maiterth)

Stets kommt es bei den schwierigen Aufgaben auf Genauigkeit an: Egal, ob beim Anfertigen einer Garderobe innerhalb von 20 Minuten oder beim Transport einer Puppe durch einen Parcours.
Stets kommt es bei den schwierigen Aufgaben auf Genauigkeit an: Egal, ob beim Anfertigen einer Garderobe innerhalb von 20 Minuten oder beim Transport einer Puppe durch einen Parcours. © THW/Lukas Hannig, Repro: Hanna Maiterth

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