Streit zwischen einer Gruppe von Männern

Unbekannte überfielen Immenhäuser mit Waffen

Immenhausen. Ein Überfall auf zwei Männer in Immenhausen beschäftigt die Kasseler Kriminalpolizei. Bei der Attacke soll laut den Opfern auch eine Schusswaffe im Spiel gewesen sein.

Der Fall gibt Rätsel auf - auch, weil die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details nennen will. Laut Polizeisprecher Torsten Werner steht fest: Am Samstag gegen 21 Uhr wurde die Polizei zu einem Streit zwischen einer Gruppe von Männern nach Immenhausen gerufen.

Die beiden angegriffenen Männer, Vater (60) und Sohn (37), schilderten den Vorfall im Gespräch mit der HNA. Der 37-Jährige gab an, er habe seinen minderjährigen Bruder vor dem Einfluss eines 16-jährigen Immenhäusers schützen wollen und sich diesen daher verbal „zur Brust genommen“. Noch am selben Tag hätten daraufhin drei Männer die Wohnung der Familie aufgesucht und eine Entschuldigung von dem 37-Jährigen gefordert.

Der Streit sei eskaliert, gab der 60-Jährige an, die Männer hätten seinen Sohn gegriffen und zu Boden gestoßen. Aus einem Versteck seien dann drei weitere Leute gestürmt und hätten sich eingemischt. Der 60-Jährige erlitt einen schweren Schlag ins Gesicht und Schnittverletzungen an Hand und Fuß. Die Angreifer sollen mit mehreren Waffen, unter anderem einem Messer und einer Schusswaffe ausgestattet gewesen sein.

Diese Aussage bestätigen weitere Familienmitglieder. Außerdem sollen mehrere der Täter Kleidung getragen haben, wie sie in Motorrad-Clubs üblich sind.

Die Beteiligten hätten versucht, einen alten Streit zu klären, sagte Werner. Der Polizeisprecher bestätigte auch, dass ein 16-Jähriger und ein 22-Jähriger die älteren Männer angegriffen und verletzt hätten. Es gebe Hinweise, dass weitere Personen in den Angriff verwickelt waren. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.

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