Nachfolger ist Jörg Schützeberg

Rössel gab Bürgermeisteramt ab: Viel Beifall zum Abschied

Stehender Beifall: Nach seiner Abschiedsrede erhielt Bürgermeister Herbert Rössel (rechts) Beifall von fast 400 Gästen. Fotos: Thiele

Immenhausen. Mit stehendem Beifall haben die fast 400 Gäste beim Amtswechsel- und vorgezogenen Neujahrsempfang der Stadt Immenhausen dem scheidenden Bürgermeister Herbert Rössel für seine Arbeit und seine Abschiedsrede gedankt.

Rössel selbst wies auf die hohe Kompetenz der Rathausmitarbeiter hin die ihm geholfen hätten und auf die sich auch sein Nachfolger Jörg Schützeberg verlassen könne.

Rössel stellte zunächst in einem bebilderten Jahresrückblick in der Jahnturnhalle die wichtigsten Ereignisse der vergangenen zwölf Monate in Immenhausen vor und nannte dann als wichtige Aufgaben für die Zukunft vor allem die Sanierung des Glashüttenareals, die Neugestaltung der Geschäfte am Entenloch und des Busbahnhofs an der Gesamtschule sowie weiteren Schuldenabbau. Rössel sagte, eine Kommune müsse eine Solidargemeinschaft sein, die einzelne nicht überfordere. Zugleich müssten Bund und Land endlich die Kommunen besser mit Geld ausstatten. Über seine eigene Zukunft sagte Rössel, dass er nun seine Familie in den Fokus allen Handelns rücke, nur komplett die Küche zu übernehmen, wie von seiner Frau Ingrid vorgeschlagen, wolle er zum Wohle aller besser nicht tun. Nach 45 Jahren Kommunalpolitik werde er sich dort auch weiter engagieren. Und es wäre schön, wenn das Engagement in Vereinen wiederbelebt werden könnte und sich aufgelöste Vereine wiedergründen.

Susanne Selbert als Vertreterin des Landrats sagte, dass Rössel sich schon seit 1972 in politisch engagiert habe, das Vereinskuratorium leitete und sich als fairer und sachkundiger Teamplayer um die Stadt verdient gemacht habe.

Der Erste Stadtrat André Rittner sprach für die Vereine, Organisationen und Gremien und sagte, dass immer noch viele Menschen ehrenamtlich aktiv seien, aber in viel mehr Gruppierungen. Alle wollten jedoch die große Gemeinschaft als gemeinsames Ziel.

Susanne Selbert, Stadtverordnetenvorsteher Friedhelm Panteleit und Pfarrer Eckhard Becker nannten die Aufnahme von Flüchtlingen als große Herausforderung der Zukunft, wo Aufklärungsarbeit aber schon viel zur positiveren Grundstimmung bewegt habe.

Der künftige Bürgermeister Jörg Schützeberg sprach von großer Vorfreude auf das Amt und einem gewissen Druck, der ihn herausfordere: „Das brauche ich“. Er dankte für die Unterstützung durch die CDU und die Freie Liste und viele SPD-Mitglieder. Seit 1. November habe er mit Herbert Rössels Unterstützung tageweise im Rathaus die dortige Arbeit kennengelernt. Hartmut Lind und Lothar Dietrich hätten ihm einen Lehrgang für Kommunalpolitik vermittelt, die früheren Bürgermeister Adolf Deichmann und Andreas Güttler sowie Reinfried Reiser führten mit ihm hilfreiche Gespräche. Mit Kämmerer Lars Obermann gebe es schon eine sehr gute Zusammenarbeit. 

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