Fitnessfachwirt Kristoffer Koch folgt auf Lilia Mall

Wechsel in der Geschäftsstelle der TSV Immenhausen – Vorstand zieht Bilanz 

Hat in knapp zwei Jahren viel bewegt: Lilia Mall geht im September in Elternzeit. Kristoffer Koch wird sie in der Geschäftsstelle der TSV Immenhausen vertreten. Foto: Novak

Immenhausen. Dass sich die TSV Immenhausen für eine hauptamtliche Mitarbeiterin entschieden hat, war genau der richtige Weg, zieht der Vorstand des größten Vereins der Stadt Bilanz.

Seit knapp zwei Jahren leitet Lilia Mall nun die Geschäftsstelle der TSV. Weil sie im September in Elternzeit geht, übernimmt der Fitnessfachwirt Kristoffer Koch ihre Aufgaben – und diese sind zahlreich.

„Das große Angebot der TSV wäre niemals ohne hauptamtliche Kraft zu schultern“, sagt Kassenwart Lars Obermann. So bietet der Verein zum Beispiel den Bereich Gesundheitssport erst an, seit Mall für die Organisation zuständig ist. Speziell diese Sparte sei mit viel Aufwand und Papierkram verbunden.

Aber auch andere Dinge seien ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen, sagt Obermann. „Der Vorstand und die Abteilungsleiter werden durch die hauptamtliche Kraft massiv entlastet. Wir gehen alle arbeiten und können die Verwaltungstätigkeiten nicht mehr nebenbei in unserer Freizeit machen. Ich weiß gar nicht, wie das früher überhaupt möglich war.“

Doch Mall hat dem Vorstand nicht nur Arbeit abgenommen, sondern durch das immer größer werdende Kursangebot auch zahlreiche neue Mitglieder zur TSV geholt. „Wir haben knapp 70 neue Mitglieder in den Fitness- und Gesundheitskursen dazugewonnen“, sagt Mall. Darüber hinaus hat sie acht neue Rehasportgruppen im Bereich Lungensport, Herzsport und Orthopädie aufgebaut. Dadurch sei ihre Arbeitsstelle auch kein so großer Kostenfaktor mehr für den Verein, wie noch zu Anfang. „Das rechnet sich zum größten Teil schon“, sagt Obermann.

Nach der Elternzeit will Lilia Mall in ihren Job zurück. Es sei dann sogar möglich, dass ihre bisherige halbe Stelle auf eine ganze ausgeweitet wird und sie und ihre Vertretung Kristoffer Koch sich diese teilen. Doch bis dahin muss sich der 26-jährige Immenhäuser erstmal allein beweisen.

„Ich hoffe, dass mit mir in der Geschäftsstelle alles so gut weiterläuft wie bisher“, sagt Koch. „Den Gesundheitsbereich würde ich gern noch ausbauen, dafür ist die Nachfrage absolut da“. 

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