Baas sagt für Empfang ab

Wegen Glasmuseum: CDU-Preisträger gibt Partei einen Korb

Immenhausen. Der aktuelle Preisträger des CDU-Bürgerpreises in Immenhausen, Friedrich-Karl Baas, wird nicht dabei sein, wenn sein Nachfolger gekürt wird.

Er wird den Neujahrsempfang der Union boykottieren, wo die diesjährige Auszeichnung für außerordentliches Bürgerengagement verliehen wird. Dies sagte Baas am Montag auf Anfrage unserer Zeitung.

Als Grund nannte Baas, der als Vater des Glasmuseums gilt und das Haus 25 Jahre lang ehrenamtlich leitete, die neuerlichen Bestrebungen der Immenhäuser CDU, das Museum zu schließen.

Jahrzehntelang hatte sich Baas ehrenamtlich für das Glasmuseum eingesetzt. Von Anfang der 80er Jahre bis 2007 war er ehrenamtlicher Leiter und hatte in dieser Zeit ungezählte Stunden in die Aufarbeitung der Geschichte investiert. Dieses ehrenamtliche Engagement würdigte die Immenhäuser CDU im vergangenen Jahr, indem sie Baas mit dem Bürgerpreis auszeichneter.

Dass die Union jetzt die Zukunft des Glasmuseums in Frage stelle, sei kurzsichtig und „widersinnig hoch zehn“. Als Konsequenz „werde ich in diesem Jahr zur Preisverleihung nicht kommen“, sagte der Preisträger. Gleichzeitig erinnert Baas daran, dass Richard Süßmuth, der frühere Besitzer der Glashütte, einer der größten Immenhäuser war und die CDU maßgeblich prägte.

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