Leitung soll im Jahr 2021 in Betrieb genommen werden

K+S-Salzpipeline zur Oberweser ist offenbar beschlossen

Salzeinleitung in die Werra.

Wiesbaden/Kassel/Oberweser. Der Bau einer Salzpipeline von Osthessen zur Oberweser ist offenbar beschlossen: Wie K+S mitteilte, gibt es eine Einigung mit dem Land, die nun vertraglich festgehalten werden soll. 2021 soll die Pipeline in Betrieb gehen und mindestens bis 2060 genutzt werden.

Demnach sollen ab 2021 auch keine Salzabfälle mehr in den Untergrund an den Produktionsstandorten versenkt werden. Stattdessen soll dann die Pipeline zur Oberweser genutzt werden. Zudem hat sich K+S verpflichtet, die Salzabfälle weiter zu reduzieren.

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- Werra und Oberweser sollen bis 2075 Süßwasserqualität erreichen

Das Land und K+S sprechen von einer „dauerhaften Lösung für die Salzwasserprobematik in Werra und Oberweser“. Die Gewässer erreichten wieder Süßwasserqualität. Ziel sei, insbesondere durch erhebliche weitere Investitionen seitens K+S, den Naturraum Werra-Weser im Sinne der Umwelt und des europäischen Wasserrechts zu entlasten und die Arbeitsplätze und der Kali-Standorte in Nordhessen zu sichern. (gör)

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