Hochwasser: B 80 in Kurstadt und Brücke Gieselwerder gesperrt

Karlshafener Schulen bleiben auch am Dienstag zu

Bad Karlshafen/Oberweser. Das Hochwasser fließt weiter durch den Oberweserraum. Am heftigsten betroffen ist auf hessischer Seite nach wie vor die Stadt Bad Karlshafen.

Die Kurstadt war am Montag weitgehend vom Verkehr abgeschnitten. Die Bundesstraße 80 musste in der Innenstadt wegen Überflutung gesperrt werden.

An der Karlshafener Marie-Durand-Gesamtschule und der Sieburg-Grundschule fiel am Montag der Unterricht aus. Die insgesamt mehr als 600 Schüler haben auch am Dienstag noch schulfrei. Am Montagmittag entschieden Schule und Stadt, dass auch am Dienstag die Zufahrtsstraßen noch nicht für den Verkehr frei gegeben werden können. Sollte der Weserpegel fallen, dann müssten am Dienstag zunächst Schlamm und Unrat von den Straßen entfernt werden. Die Lehrkräfte der beiden Schulen sind allerdings aufgerufen, am Dienstag „auf Schleich- und Umwegen zur Schule zu kommen“, so Karl-Erwin Franz, Schulleiter der Marie-Durand Schule.

In Oberweser-Gieselwerder war bereits am Sonntagabend die Weserbrücke gesprerrt worden. Im Ort war die zur Brücke führende Durchgangsstraße überflutet.

Auf der zur Weser hin liegenden Fahrbahnseite stand die B 80 auch zwischen Veckerhagen und Gieselwerder-Ziegelhütte auf einigen Abschnitten unter Wasser. An diesen Stellen musste der Verkehr einspurig geführt werden.

In den Weserorten Reinhardshagen, Wahlsburg, Oberweser und Bad Karlshafen waren die Feuerwehren und Bauhof-Mitarbeiter schon seit Sonntag fast pausenlos im Einsatz. Auch in der Nacht zum Montag wurde durchgearbeitet. Überall mussten Keller leer gepumpt und Sandsäcke befüllt und anschließend zu Dämmen aufgeschichtet werden. „Unsere Feuerwehren und Bauhofmitarbeiter leisten Schwerstarbeit“, sagte Bad Karlshafens Bürgermeister Ullrich Otto.

Für Dienstag wird mit fallenden Weserpegeln gerechnet.

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