Karlshafener wollen Beete selbst pflegen

Im Jahr 2011 kümmerten sich schon einmal Bürgerinnen um öffentliche Beete: Unser Foto zeigt die Organisatorinnen des Friedrichstraßenfestes bei der Rabattenpflege. Auch die FWG-Stadtverordnete Heike Meinhardt half damals mit. Archivfoto:  Löschner

Bad Karlshafen. Dem Aufruf der Stadt Bad Karlshafen sind einige Bürger gefolgt. Sie sind bereit, Patenschaften für die Pflege von Beeten und Grünanlagen in der Stadt zu übernehmen.

Das teilte Bürgermeister Otto kürzlich in der Stadtverordnetensitzung mit.

Nun sollen in einer Veranstaltung am Mittwoch, 18. Februar, im Landgrafensaal mit den Bürgern Einzelheiten über die Pflege der Grünanlagen besprochen werden. Dabei solle auch geklärt werden, wer was wo machen wolle. Zudem würden auch Haftungsfragen erörtert. „Die Stadt freut sich über jeden, der mithilft“, sagt Otto.

Der Bürgermeister erklärte die in den vergangenen Wochen umstrittene und viel diskutierte Aktion des Bauhofes zur Heckenrodung und Beseitigung von Beeten nun für beendet. Den Vorschlag des BUND-Kreisverbandes Kassel, die Stadt bei der ökologischen Gestaltung ihrer Grünflächen zu beraten und unterstützen, nimmt der Bürgermeister wohlwollend zur Kenntnis. Er werde sich mit dem BUND in Verbindung setzen, sagte er gegenüber unserer Zeitung.

Vorschlag: Wildblumen säen

Aufgeschlossen zeigt sich der Bürgermeister auch gegenüber dem Vorschlag, auf etlichen Flächen im Stadtgebiet Wildblumenwiesen anzulegen. Solche Areale gelten als hervorragende „Bienenweiden“.

Im vergangenen Jahr folgte bereits die Stadt Hofgeismar dem Kasseler Vorbild und säte auf einer Fläche an der Abfahrt Nord Wildblumensamen aus.

Während für Autofahrer und Fußgänger diese Blumenwiese bis in den Herbst hinein einen farbenprächtigen Anblick bot, war sie für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten ein einzigartiges Revier. (geh)

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