Bürgerhausumbau und Sanierung des Hallenbades bestimmen das Programm

Für Kinder und Sportler

Bereits zum Start der Sommersaison sollen die Arbeiten am Freibad abgeschlossen sein: Vor allem unter energetischen Aspekten wird die Einrichtung in diesem Jahr erneuert. Foto: Thon

Immenhausen. Zwei wichtige Bauvorhaben wird die Stadt Immenhausen in diesem Jahr in Angriff nehmen: Das Hallen- und Freibad und der Kindergarten in Holzhausen. Immenhausens neuer Bürgermeister Herbert Rössel (SPD) kündigte trotz anstehender Arbeiten für das Jahr einen strengen Blick auf die Finanzen an.

Beim Schwimmbad geht es vor allem um eine energetische Runderneuerung. Pro Monat würden derzeit 7000 Euro für Strom ausgegeben. Das soll künftig anders werden: Das Dach wird erneuert, Fenster werden ausgetauscht, die alte Dämmung wird durch eine neue ersetzt. Die Außenfassade wird ebenfalls erneuert und auch die Wärmerückgewinnung kommt auf den Prüfstand. Wie Rössel sagte, denkt die städtische Nahwärme GmbH darüber nach, das Hallen- und Freibad mit einer Kraft-Wärme-Kopplung zu versorgen, deren Energieträger Gas sei. Auf diese Weise sollen die Kosten weiter reduziert werden. Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnet Rössel für den Sommer, zumindest das Freibad, für das es neue Fliesen gibt, soll mit Beginn der Saison wieder öffnen.

Für das Frühjahr erwartet Herbert Rössel den Startschuss für den Umbau des Bürgerhauses Holzhausen. Im Erdgeschoss soll der Kindergarten eingerichtet werden. Drei große Gruppenräume werden geschaffen. Allein für das Mobiliar wird die Stadt 130 000 Euro ausgeben. Dazu soll es einen schicken Spielplatz geben, der sich auf dem Grundstück des Bürgerhauses befinden wird. Während der Umbauphase werden die Kinder untergebracht entweder in einem Container, im evangelischen Gemeindehaus oder in der Grundschule.

Neues Dach für Eulenturm

Arbeiten stehen zudem am Eulenturm an. Dort sei bereits im vergangenen Jahr eine Sandsteinplatte vom Dach gestürzt. Für schätzungsweise 20 000 Euro wird das Dach des mittelalterlichen Bauwerks erneuert.

Große Hoffnungen knüpft der Bürgermeister an die Sanierung der Glashütte. Ein Investor hat angekündigt, auf dem Gelände Flächen anbieten zu wollen, die Kunden für Lagerzwecke mieten können. Verbunden ist dieses Vorhaben mit einer Attraktivitätssteigerung des Areals und einer optischen Aufwertung des Glasmuseumsumfeldes.

Eine ordentliche Summe wird in diesem Jahr in das Feldwegenetz der Stadt gesteckt. Zusammen 650 000 Euro werden in die Erneuerung einer Strecke von etwa acht Kilometern fließen. Betroffen davon sind alle drei Stadtteile.

Für gut 200 000 Euro wird in Mariendorf das Umfeld der Kirche herausgeputzt. Davon profitieren soll auch das alte Backhaus. Ferner wird ein größerer Betrag in die maroden Abwasserkanäle gepumpt. In Holzhausen sind davon betroffen Hochzeitsstraße und Gartenstraße. Eine dreiviertel Million Euro wird dabei verbaut werden. In Immenhausen kommen in diesm Jahr Lohweg, Echterstraße und Untere Bahnhofstraße an die Reihe. Kosten: 540 000 Euro.

Von Antje Thon

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