Kommentar zum Energieplan: Deutliches Signal

Der breite Bürgerprotest gegen 200 Meter hohe Windkraftanlagen mitten im Reinhardswald zeigt Wirkung. Unter dem Eindruck des immer deutlicher und schärfer artikulierten Bürgerwillens schließt sich jetzt auch die Stadt Trendelburg der Position der Windkraftgegner an.

Allerdings wird in der Stellungnahme der Stadt zum Teilregionalplan Energie ein relativierendes „grundsätzlich“ eingeführt, was nichts anderes bedeutet, als dass man unter Umständen solche Anlagen doch hinnehmen und dulden wird. Damit ist das Votum dann doch nicht ganz so klar, wie sich viele Bürger dies wünschen.

Dennoch: Die Trendelburger Stellungnahme ist ein deutliches Signal in Richtung Regionalversammlung, die den Regionalplan letztlich zu beschließen hat. Windkraft im Reinhardswald wird nicht der Selbstläufer werden, für den er vor Monaten noch gehalten wurde. Wer hier Projekte durchsetzen will, der muss zum einen gewichtige Argumente vortragen. Zum anderen muss er aber heftigen Widerstand überwinden. geh@hna.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.