Kommentar zum geforderten Ausstieg aus der Energie-Genossenschaft

HNA-Redakteur Gerd Henke.

Hofgeismar. Vertreter von Bürgerinitiativen fordern den Ausstieg von neun Reinhardswald-Kommunen aus der Energie-Genossenschaft Reinhardswald.  Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Gerd Henke.

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Ob jemals Windstrom aus dem Reinhardswald fließen wird, ist eine offene Frage. Aus Betreibersicht müssten dafür noch Hürden aus dem Weg geräumt werden. Zunächst muss der Regionalplan entsprechende Flächen ausweisen. Noch erscheint es durchaus möglich, dass die Regionalversammlung den Reinhardswald komplett zum Sperrgebiet für Windkraft erklärt. Denn die Mitglieder des Regionalparlaments wird der massive Widerstand und die 15.000 Einwendungen nicht unbeeindruckt gelassen haben.

Ebenso gut ist es aber auch möglich, dass auf einigen Flächen Anlagen errichtet werden können. In dem Fall käme es sehr darauf an, wer projektiert und wer betreibt. Dass dann eine kommunale Genossenschaft eher im Interesse der Region agieren könnte, als fremde Investoren, liegt auf der Hand. Deshalb wäre es nicht weise, die Genossenschaft schon jetzt aufzulösen. Es wäre geradezu fahrlässig. Zumal für die hiesige eG zutrifft, was für keinen anderen gilt: Man wäre nicht traurig, wenn aus der Windkraft im Wald nichts wird. geh@hna.de

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