14 Tage werden für Aufbau benötigt

Lake Run in Trendelburg: 38 Hindernisse auf der längsten Strecke

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Hier müssen die Läufer durch: Carina Körber (von links), Markus Jahnke, Günter Grunewald und Christopher Risse bauen ein Hindernis mit Reifen auf.

Steile Wände hochklettern, an Tonnen entlang hangeln, durch Matsch robben – all das erwartet die Teilnehmer beim Lake Run in Trendelburg.

Doch damit die Läufer auf die 8, 14 oder 22 Kilometer lange Strecke gehen können, muss viel organisiert und vor allem die zahlreichen Hindernisse aufgebaut werden. 38 Barrieren gilt es bei der längsten Etappe zu überwinden.

Insgesamt zehn ehrenamtliche Helfersorgen vor dem Lauf dafür, dass alle Hindernisse rechtzeitig und sicher an den richtigen Stellen platziert sind. „Wir benötigen für die komplette Montage rund 12 bis 14 Tage“, sagt Markus Jahnke, der für die Organisation vor Ort zuständig ist. Im Vorfeld des Aufbaus musste der Veranstalter erst eine Anfrage an die Stadt stellen und auch Genehmigungen bei Hessen Forst einholen. „Teilweise bauen wir auch Wege zu. Das können wir nicht ohne Erlaubnis machen.“

Neue Hindernisse kommen dazu

In Schiffscontainern lagern die Materialien an der Kulturhalle in Trendelburg. Mit Baggern und Lastwagen werden sie zu den jeweiligen Plätzen gebracht und dort aufgebaut. Je nach Station gestaltet sich dies mal leichter oder schwieriger. Die Gerüste selbst sind schnell installiert, sagt Carina Körber, die für die Ehrenamtlichen vor Ort zuständig ist. Der eigentliche Kraftakt beginne dann, wenn zum Beispiel schwere Balken oder Autoreifen auf das Gerüst gehoben werden müssen.

Zu den bekannten Hindernissen aus dem Vorjahr haben sich noch ein paar neue dazugesellt. „Es gibt schräge Wände, an denen sich die Läufer mit Seilen dran lang hangeln müssen“, sagt Körber. Außerdem wird eine 50 Meter lange Rutsche aus Folie für Spaß und Schnelligkeit sorgen.

Und manche Hürden entstehen sogar spontan, wie Jahnke erklärt: „Hinter der Kulturhalle befindet sich ein Kartoffelacker. Der ist uns beim Oktoberfest aufgefallen. Dort werden wir ein Kriech-Hindernis aufbauen.“

Schlechtes Wetter hindert nicht am Aufbau

Ein weiterer Höhepunkt des Lake Runs wird laut der beiden Helfer das Durchqueren des Carlsbahntunnels sein. 202 Meter geht es für die Läufer durch den denkmalgeschützten, dunklen Tunnel. „Das ist schon klasse. Generell ist die Veranstaltung in Trendelburg super, da die Teilnehmer nicht nur durch den Wald, sondern eben auch an solche Orte und durch die Stadt müssen“, sagt Körber.

Mit dem Aufbau liegen die Ehrenamtlichen voll im Zeitplan. In der kommenden Woche werden noch einmal alle Kräfte mobilisiert. „Bisher gab es keinerlei Probleme, weder beim Transport noch beim Errichten der Hindernisse“, so Körber. Das Team sei durch andere Veranstaltungen gut eingespielt. Da mache auch das schlechte Wetter der letzten Tage nichts aus.

Anmeldefrist endet heute

Bevor es dann am Sonntag, 13. September für die rund 650 Läufer los geht, wird der Parcours ein letztes Mal auf Herz und Nieren geprüft. Einer der Helfer, in diesem Fall ein Ortsfremder, muss sich dann an den Hindernissen versuchen. Körber und Jahnke werden nicht am Lake Run teilnehmen. Sie werden mit 58 weiteren Ehrenamtlichen für einen reibungslosen Ablauf sorgen und sich nach dem Rennen schon auf das im kommenden Jahr freuen.

Die Anmeldefrist für den Lauf endet heute.

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