20.000 Artikel wurden gesammelt

100 Tonnen Spenden: Nordhessen unterstützen wieder große Südosteuropa-Hilfe

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Etwa 20.000 Artikel mit einem Gesamtgewicht von 100 Tonnen wurden gesammelt. Hier helfen Ottmar Rudert und Günter Rüddenklau den Spenderinnen Marjana Poppinga und Ulli Wernhard beim Ausladen.

Eine Woche lang haben Ottmar Rudert und Günter Rüddenklau in ihren Scheunen in Ostheim und Westuffeln Hilfsgüter für Südosteuropa gesammelt. Und da ist eine Menge zusammengekommen.

Heute fliegen die beiden Landwirte ins rumänische Klus (Klausenburg), um von dort aus die Verteilung zu organisieren.

Sechs große Lastzüge haben die beiden schon auf die Reise nach Rumänien und in die Ukraine geschickt, heute und morgen starten die nächsten. Beladen sind die Lkw mit Kleidung, Bettwäsche, Decken, Schuhen, Fahrrädern, Haushaltswaren, Küchengeräten und haltbaren Lebensmitteln. Tausende Artikel sind auch dieses Jahr wieder zusammengekommen, die für die armen Regionen im Südosten Europas bestimmt sind. Es sind Spenden, die die Menschen in Stadt und Landkreis Kassel und darüber hinaus zusammengetragen haben.

Spenden macht zufrieden

„Wir sammeln schon das ganze Jahr über auch in unserem Freundeskreis“, sagen die Kasselerin Ulli Wernhard und die Holzhäuserin Marjana Poppinga als sie ihren Transporter mit Kleidung und Bettdecken ausladen. Schon seit Jahren unterstützen die beiden Frauen die Hilfsaktion. Als ehemaliges Flüchtlingskind wisse sie „was es heißt, wenn einem in der Not geholfen wird“, sagt Marjana Poppinga. Allerdings mache das Spenden einen selber auch zufrieden. Das treibt auch Rudert und Rüddenklau jedes Jahr aufs Neue an: „Es berührt uns immer wieder, mit wie viel Dankbarkeit die Menschen die Spenden aus Deutschland annehmen“, sagt Rudert.

Die beiden Landwirte können sich mittlerweile auf ein breites Netz von Sach- und Geldspendern verlassen. Darunter sind auch zahlreiche Firmen und Betriebe der Region, die durch ihre Überweisungen den Transport durch Speditionen ermöglichen.

Weit über 200 Fahrräder, Anhänger, Rollatoren und Kettcars für Kinder haben die Spender abgegeben.

Auf den Höfen von Rudert und Rüddenklau helfen Freiwillige aus Ostheim und Westuffeln, die rund 20.000 Artikel mit einem Gesamtgewicht von rund 100 Tonnen zu verladen. „Alleine könnten wir diese Mengen schon längst nicht mehr bewältigen“, sagen beide.

Hinweis: Geldspenden können weiterhin auf das Konto bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel IBAN DE13 5206 0410 0002 0001 05 eingezahlt werden. Spendenquittungen werden ausgestellt. Adresse bitte angeben.

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